Neben der finanziellen Förderung ist uns die kompetente und neutrale Beratung von Bauinteressenten in allen Fragen der Förderung sowie der Finanzierung eine Bauvorhabens ein wichtiges Anliegen.

Bild zeigt Geld
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Die Mittel des sozialen Wohnungsbaues werden zweckgebunden für Haushalte mit Kindern und Menschen mit Behinderungen eingesetzt, die sich ohne Hilfe von außen nur selten den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können. Ob der künftige Bauherr Landesmittel in Anspruch nehmen kann, ist vom Bruttoeinkommen aller Haushaltsmitglieder abhängig.

Zu beachten ist grundsätzlich bei allen Fördermöglichkeiten, dass in der Regel mit den Bauarbeiten nicht vor Bewilligung der Mittel begonnen werden darf. Als Baubeginn ist auch der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Leistungs- oder Lieferungsvertrages zu werten.

Lassen Sie sich daher vor Baubeginn oder Abschluss von Kaufverträgen oder sonstigen rechtsverbindlichen Verträgen im Zusammenhang mit der Baumaßnahme beraten. Unter den am Ende dieser Information aufgeführten Rufnummern sind die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erreichen.

Ansprechpartner in der Verwaltung sind:

Frau Ursula Weiß
Telefon: 02271/83-16343
Hinweis: Beratung nur nach vorheriger Terminabsprache!

Frau Hildegard Kreiterling
Telefon: 02271/83-16342
Hinweis: Beratung nur nach vorheriger Terminabsprache!

Frau Petra Halfen
Telefon: 02271/83-16313
Hinweis: Beratung nur nach vorheriger Terminabsprache!

Hinweise zur Wohnungsbauförderung

Diese Bestimmungen gelten für Anträge, die ab dem 01.01.2017 gestellt werden. Für die Antragsbearbeitung sind die Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) in der zurzeit geltenden Fassung maßgebend.

Neubau/Ersterwerb
Begünstigter Personenkreis Haushalte mit mindestens a) einer volljährigen Person und einem Kind oder b) einer schwerbehinderten Person, deren anrechenbares Einkommen die Einkommensgrenze nicht übersteigt.
Grundpauschale Bedburg,
Bergheim, Elsdorf, Erftstadt, Kerpen, Wesseling
67.500 Euro
Grundpauschale Brühl,
Frechen, Hürth, Pulheim
78.000 Euro
Barrierefreier Bonus (nur bei Neubau/ Ersterwerb) 10.000 Euro
Kinderbonus 10.000 Euro
Starterdarlehen 10.000 Euro
Schwerbehindertendarlehen (für Neuschaffung, Erwerb oder Nachrüstung - je nach Einkommen) 2.000 bis 40.000 Euro

Der Neubau bzw. Ersterwerb wird nur gefördert, wenn das Objekt mindestens dem aktuellen energetischen Standard entspricht.

Konditionen beim Neubau oder Ersterwerb: 0,5% Zins, 0,5% VKB, 1% Tilgung, bei 99,6%-iger Auszahlung, bei Erwerb von Wohnraum beträgt die Tilgung 2%.

Für das Starterdarlehen beträgt die Tilgung 5%; bis zum Ablauf von 5 Jahren seit Erteilung der Förderzusage kann auf Antrag die Tilgung für einen Zeitraum von 5 Jahren ausgesetzt werden, wenn ein Kind zum Haushalt gehört, das bei Erteilung der Förderzusage nicht berücksichtigt worden ist (Kinderbonus). Die Tilgungsaussetzung beginnt ab dem nächsten Fälligkeitstermin, wenn der Antrag mindestens 1 Monat vor dem Fälligkeitstermin bei der NRW.Bank eingegangen ist.

Die Eigenleistungsquote beträgt 15%.

Zinsen

Das Baudarlehen ist wie beim Erwerb vorhandenen Wohnraums (auch Kombimodell) ab Bezugsfertigkeit mit 0,5% zu verzinsen (Zinskategorie 1). Nach Ablauf von 10 Jahren seit Bezugsfertigkeit beträgt der Zinssatz 2% Punkte/Jahr über den zum Zeitpunkt der Anhebung gültigen Basiszins gemäß §247 BGB (Zinskategorie 2). Sofern rechtzeitig nachgewiesen wird, dass das Haushaltseinkommen die Einkommensgrenze nach §13 WFNG um nicht mehr als 40% übersteigt, wird der Zins nach Zinskategorie 1 festgesetzt. Über weitere Details informieren wir Sie. Ab dem 21. Jahr wird der Zins dann angehoben auf 2% Punkte/Jahr über den zum Zeitpunkt der Anhebung gültigen Basiszins gemäß §247 BGB.

Erwerb vorhandenen Wohnraumes

Im Rahmen des Erwerbs vorhandenen Wohnraumes werden Haushalte mit 1 Kind oder einer schwerbehinderten Person, bei Einhaltung der Einkommensgrenze, gefördert. Die Darlehenshöhe beträgt 70% der Baudarlehen, maximal 85% der Erwerbskosten einschließlich Erwerbsnebenkosten, wenn das Objekt die Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1995 erfüllt (Baujahrgänge ab 1995 oder modernisiert).

Der Kauf älterer Objekte, die nicht den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1995 genügen, können nur in Kombination mit baulichen Maßnahmen zum Zweck der energetischen Verbesserung und anderer Wohnwertverbesserungen des Objektes gefördert werden (Kombimodell); die Förderung beträgt dann 80% der Grundpauschale und der Zusatzdarlehen.

Achtung

Eigentumsmaßnahmen im Neubau mit Wohn- und Schlafräumen unter 10werden nicht gefördert. Der Erwerb von Eigentumswohnungen (neu oder gebraucht) in Hochhäusern wird nicht gefördert.