Kreisdezernent Martin Schmitz übergibt neue Fahrzeuge an die Bürgermeister Volker Mießeler und Dieter Spürck

Übergabe Wechselladerfahrzeug und Einsatzfahrzeug
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Rhein-Erft-Kreis

Kreisordnungsdezernent Martin Schmitz (rechts) hat den Bürgermeistern Volker Mießeler (mitte) und Dieter Spürck (links) die Fahrzeuge auf der Wache in Bergheim übergeben

Der Rhein-Erft-Kreis unterhält Einheiten und Einrichtungen für den Brandschutz und die Hilfeleistung und unterstützt damit die kreisangehörigen Städte in der Wahrnehmung der ihnen obliegenden Aufgaben. Zudem ist er Träger der gemeinsamen Leitstelle für Feuerschutz, Rettungsdienst und Großschadensereignisse.

Zur Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes im Rhein-Erft-Kreis wurden den kreisangehörigen Feuerwehren in den Jahren 1990 bis 1998 mehrere Feuerwehrfahrzeuge zugewiesen, deren Instandhaltung, Betriebskosten und Geräteausrüstung dem Kreis obliegen.

Bei dem Wechselladerfahrzeug handelt es sich um ein Feuerwehrfahrzeug für den Transport von Abrollbehältern zur Einsatzstelle. Beim Löschzug Bergheim ist der kreiseigene „Abrollbehälter Gefahrgut“ stationiert, der über Gerätschaften zur Durchführung von umfangreichen Sofortmaßnahmen bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern verfügt.

Das bisher genutzte Wechselladerfahrzeug wurde im September 1998 in den Dienst gestellt und musste aufgrund seines reparaturbedürftigen Zustandes ersatzbeschafft werden. Nach erfolgreicher Ausschreibung im Jahr 2016 wurde das 200.000 Euro teure neue Wechselladerfahrzeug im Dezember 2017 ausgeliefert und konnte nun von Kreisordnungsdezernent Martin Schmitz an Bürgermeister Volker Mießeler und die Feuerwehr Bergheim übergeben werden.

Volker Mießeler, Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim: „Das Wechselladerfahrzeug ergänzt seit nunmehr 20 Jahren unseren Bestand an Einsatzfahrzeugen. Durch die Ersatzbeschaffung und das Vertrauen des Rhein-Erft-Kreises, das Fahrzeug auch weiterhin am Standort in Bergheim zu stationieren, ist gewährleistet, dass der gesamte nördliche Rhein-Erft-Kreis bei einem Unfall durch das Wechselladerfahrzeug versorgt werden kann.“

Der ausgemusterte Kommandowagen war nach ebenfalls knapp 20 Jahren auf Grund von sicherheitstechnischen Mängeln nicht mehr einsatzbereit und musste somit ersatzbeschafft werden. Das Fahrzeug dient unter anderem dazu, als Führungs- und Transportfahrzeug bei der Einsatzleitung des Rhein-Erft-Kreises innerhalb, aber auch im Rahmen von Großeinsatzlagen außerhalb des Rhein-Erft-Kreises in den Einsatz zu gehen. Zudem wird das Fahrzeug im normalen Dienstbetrieb der Kreisleitstelle unter anderem eingesetzt, um Mitarbeiter und Material für notwendige Wartungen und Reparaturen an der technischen Infrastruktur der Kreisleitstelle innerhalb des Rhein-Erft-Kreises zu transportieren. Das Fahrzeug ist unter anderem mit Digitalfunk und den erforderlichen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Die Investitionskosten belaufen sich auf 47.000 Euro.

Dieter Spürck, Bürgermeister der Kreisstadt Kerpen: „Auch die Beschaffung dieses Kommandowagens der Leitstelle ist ein Beispiel für die gelebte und gute interkommunale Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Erft-Kreis und der Kolpingstadt Kerpen. Alle Abstimmungen der erforderlichen Ersatzbeschaffungen erfolgten zwischen den beteiligten Fachabteilungen Hand in Hand, so dass das ausgeschriebene Fahrzeug im Dezember 2017 zugelassen werden konnte.“

„Ich freue mich, dass wir die kreisangehörigen Feuerwehren und unsere Kreisleitstelle mit der Ersatzbeschaffung der Fahrzeuge unterstützen können. In diesem und im nächsten Jahr werden ebenfalls die Wechselladerfahrzeuge an den Standorten Frechen und Wesseling durch den Kreis neu beschafft“, so Ordnungsdezernent Schmitz.

Langfristig sei der sukzessive Austausch von weiteren, in die Jahre gekommenen Feuerwehrfahrzeugen und Abrollbehältern des Rhein-Erft-Kreises geplant, um den kreisweit gut aufgestellten Brand- und Katastrophenschutz auch weiterhin gemeinsam mit den Feuerwehren gewährleisten zu können.