Erste von drei Ausstellungen zur Prävention von Wohnungseinbrüchen und Internetkriminalität

Bild zeigt das Plakat der Sicherheitsmesse
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Seit einigen Jahren richten der Rhein-Erft-Kreis, die Kreispolizeibehörde und die Kreishandwerkerschaft einmal jährlich eine gemeinsame Sicherheitsmesse aus, um die Menschen an Rhein und Erft über die Möglichkeiten des Einbruchschutzes zu informieren. Ab diesem Jahr wird das Angebot noch ausgeweitet:

„In diesem Jahr sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unseres großen Flächenkreises von unserem jährlichen Messeangebot profitieren. Daher freue ich mich als Schirmherr der in diesem Jahr erstmals drei Sicherheitsmessen im Rhein-Erft-Kreis sehr darüber, dass die Kolpingstadt Kerpen ihr Rathaus für die erste Veranstaltung der Reihe zur Verfügung stellt.“, so Landrat Michael Kreuzberg.

Am 17. September von 10:30 bis 17:00 Uhr können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bei Fachvorträgen der Polizei kostenlos über präventive Maßnahmen informieren. Außerdem stellen Handwerksunternehmen ihr Angebot zur Sicherheitstechnik aus und stehen an Messeständen für Fragen zur Verfügung. Mit dabei sind die Firmen Ohrem & Wilkening (Tischler), Di Battista (Elektro- und Sicherheitstechnik) aus Kerpen und FP Mülfahrt (Metallbau) aus Brühl.

Während es in den vergangenen Jahren kreisweit nur eine dieser Veranstaltungen gab, werden in diesem Jahr erstmals drei Veranstaltungen stattfinden, um das gesamte Kreisgebiet abzudecken. Denn trotz des positiven Trends im Kreis darf der Schaden, der durch Einbruchs- und Betrugsdelikte entsteht, nicht unterschätzt werden:

Alleine in Nordrhein-Westfalen beläuft sich bei fast 52.600 Einbrüchen der jährliche Schaden auf über 142 Millionen Euro. Wie die Kriminalstatistik des Landes NRW für das Jahr 2017 bisher ausweist, liegt die Zahl der Wohnungseinbrüche im Rhein-Erft-Kreis zum Glück deutlich unter der des Vorjahres. Es scheint, dass neben den anderen Bemühungen auch die Sicherung der Wohnungen und die Präventionsarbeit in den vergangen Jahren hierzu beigetragen haben, denn annähernd 50% der Einbrüche sind unvollendet geblieben; im Jahr 2016 waren es nur 44%.

Dennoch: Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorene Sicherheitsgefühl und dauerhafte schwerwiegende psychische Folgen machen den Einbruchsopfern häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

„Wir werden unser Engagement deswegen trotz des positiven Trends weiter ausbauen“ so Michael Kreuzberg.

Auch der Schutz von persönlichen Daten im Internet gehört mittlerweile zum wesentlichen Bestandteil von Sicherheit. Home-Banking, Online-Geschäfte oder auch soziale Netzwerke und die mit diesen verbundene Preisgabe persönlicher Daten bergen Gefahren, die jeder kennen sollte.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich bei den Fachvorträgen der Polizei um 11:30 und 14:30 Uhr zum Thema „Einbruchschutz“ und um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr zum Thema „Schutz von persönlichen Daten“ zu informieren.

Die Veranstaltung wird um 11:00 Uhr offiziell eröffnet.