Brigadegeneral Peter Gorgels ernennt Oberstleutnant d. R. Hans-Peter Limburg zum Leiter des KVK

Gruppenfoto von der Bestellung der neuen KVK-Leitung
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Rhein-Erft-Kreis

(v.l.n.r.) Oberstleutnant d. R. Stefan Hill, Oberstleutnant d. R. Torsten Vesper, Kreisdirektor Michael Vogel, Brigadegeneral Peter Gorgels, Oberstleutnant d. R. Hans-Peter Limburg, Kreisordnungsdezernent Martin Schmitz.

Kreisdirektor Michael Vogel als allgemeiner Vertreter des Landrats und der für den Krisenstab verantwortliche Ordnungsdezernent Martin Schmitz empfingen gestern hohen Besuch vom Landeskommando Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr.

Der Kommandeur des Landeskommandos, Brigadegeneral Peter Gorgels, ernannte im Kreishaus den Oberstleutnant der Reserve (d. R.) Hans-Peter Limburg zum Leiter des Kreisverbindungskommandos für den Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises. Als sein Vertreter wurde Oberstleutnant d. R. Stefan Hill ernannt. Gleichzeitig wurde Oberstleutnant d. R. Torsten Vesper mit herzlichem Dank für seine Tätigkeit aus seiner Leitungsfunktion entlassen.

Das Landeskommando Nordrhein-Westfalen, mit Sitz in Düsseldorf, repräsentiert die Bundeswehr gegenüber der Landesregierung, berät zivile Behörden über Fähigkeiten der Bundeswehr im Krisenfall, vertritt die Interessen der Bundeswehr im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ), steuert die Reservistenarbeit in NRW und nimmt weitere bundeswehrgemeinsame Aufgaben in der Fläche des Landes war.

Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit ist zentraler Bestandteil des Auftrages des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen mit oberster Priorität. Grundlage dafür ist Artikel 35 des Grundgesetzes, der die Rechts- und Amtshilfe von Behörden des Bundes und der Länder, insbesondere zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglückfällen, regelt.

Im Falle der Einberufung des Krisenstabs des Rhein-Erft-Kreises wird die neue Leitung des KVK an den Sitzungen des Stabes teilnehmen. Zu den Aufgaben des KVK gehört es, den zivilen Katastrophenschutzstab des Kreises über Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr zu beraten, die Unterstützungsforderungen und Meldung an das Landeskommando weiterzuleiten und die operative und organisatorische Begleitung der eingesetzten Bundeswehrkräfte in Absprache mit dem Landeskommando zu gewährleisten.

Kreisdirektor Vogel und Ordnungsdezernent Schmitz dankten der scheidenden und neuen Leitung des KVK für die Bereitschaft zur vertrauensvollen Zusammenarbeit. „Die Situationen, in denen das KVK den Krisenstab des Kreises unterstützen muss, sind nicht häufig gegeben. Doch wenn es darauf ankam, konnten wir uns immer auf eine hervorragende Unterstützung verlassen“ erklärte Ordnungsdezernent Schmitz. Er erinnerte in diesem Zusammenhang sowohl an die Planung des Abschlussgottesdienstes des Weltjugendtages 2005 mit mehr als einer Millionen Teilnehmern als auch an die Bewältigung des Flüchtlingsstroms Ende 2015.

„Auch in künftigen, hoffentlich selten eintretenden Fällen, werden wir uns voll auf das Landeskommando und das KVK Rhein-Erft verlassen können“ zeigte sich Kreisdirektor Vogel überzeugt.