Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Kreishauses

Johannes Hübner (2.v.r.) mit seiner Ehefrau Elsbeth und Sohn Patrick (2.v.l.), flankiert von Landrat Michael Kreuzberg (r.) und Bürgermeister Volker Mießeler (l.).
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Rhein-Erft-Kreis

Johannes Hübner (2.v.r.) mit seiner Ehefrau Elsbeth und Sohn Patrick (2.v.l.), flankiert von Landrat Michael Kreuzberg (r.) und Bürgermeister Volker Mießeler (l.).

In einer Feierstunde im Kreistagssaal wurde dem Fraktionsvorsitzenden der Bergheimer CDU-Stadtratsfraktion, Johannes Hübner, gestern die Verdienstmedaille am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die Ehrung nach Beschluss des Bundespräsidenten nahm der Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Michael Kreuzberg, vor. In seiner Laudatio würdigte der Landrat die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit Herrn Hübners. Johannes Hübner, der seit 1969 Mitglied der CDU ist, war mehrere Jahre Vorsitzender des Stadtverbands Bergheim und ist seit 2009 Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion in der Kreisstadt.

Herr Hübner erhält die Ehrung aber nicht nur wegen seines kommunalpolitischen Engagements. Seit über 30 Jahren Mitglied bei der St. Katharina Schützenbruderschaft Niederaußem, öffnete sich die Bruderschaft insbesondere während seiner Zeit im Vorstand hin zu einer „Familienbruderschaft“. Unter seiner Ägide gab es erstmals in der über 500jährigen Geschichte des Schützenvereins eine Schützenkönigin.

Im Verein der Heimatfreunde Niederaußem-Auenheim engagiert sich Herr Hübner als stellvertretender Vorsitzender und wirkt dabei an der Veröffentlichung der Heimatblätter mit. Außerdem beteiligt er sich intensiv an der Pflege des Austauschs mit der französischen Partnerstadt Briey.

1976 gründete er in seinem Heimatort die Karnevalsgesellschaft Fidele Geister mit, die er bis heute unterstützt. Seit 2010 gehört er zudem dem Vorstand der Kirchengemeinde St.Johann Baptist an.

Landrat Kreuzberg betonte in seiner Würdigung der Lebensleistung Herrn Hübners die Bedeutung und das Vorbild seines ehrenamtlichen Einsatzes: „Wir brauchen mehr Menschen wie Johannes Hübner, die ihr Handeln in den Dienst der Gesellschaft stellen und damit bereit sind, zur sozialen Wärme in unserem Land beizutragen.“ Als Ermunterung aller Menschen an Rhein und Erft ergänzt Kreuzberg: „Seht Euch an, was Menschen wie Johannes Hübner im vermeintlich Kleinen schaffen. „Klein“ ist es aber wahrlich nicht, wenn man sich in seinem unmittelbaren Lebensumfeld engagiert. Im Gegenteil: Das ist großartig!“