60 Fachkräfte kommen im Kreishaus zusammen

Bild von der Fachtagung Interkulturalität
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Rhein-Erft-Kreis

Vertreter des Kreises und von a.d.a., angeführt vom Sozialdezernent Christian Nettersheim (2. v. l)

Der Umgang mit Rassismus und Diskriminierung in Kindertagesstätten stand im Fokus der Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Rassismuskritische Bildung – Interkulturelle Kompetenz und diskriminierungsbewusstes Miteinander“, die am 19. Juni im Kreishaus in Bergheim stattfand.

„Wir alle – Erwachsene wie Kinder – werden immer wieder mit rassistischem und diskriminierendem Verhalten konfrontiert. Dabei stimmt es mich nachdenklich, dass viele Formen dieser Phänomene nicht als solche erkannt werden.“

Mit diesen Worten verwies Sozialdezernent Christian Nettersheim auf die Verantwortung, die Erwachsene tragen, damit Kinder in einer toleranten und vorurteilsfreien Gesellschaft aufwachsen können.

Die Auftaktveranstaltung wurde von rund 60 pädagogischen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen und Jugendämtern aus dem Rhein-Erft-Kreis besucht. Neben der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Strategien im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung erarbeiten.

Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation zwischen der Koordinierungs- und Fachstelle des Aktionsbündnisses für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.) und dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises (KI) angeboten. Die daraus resultierenden Ergebnisse dienen als Grundlage für die Folgeveranstaltung „Interkulturelle Handlungskompetenz“ am 20. November 2018.

Das Aktionsbündnis wird gefördert durch das Landesprogramm „NRWeltoffen“ und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Bei Interesse und Fragen zur gemeinsamen Fachtagungsreihe wenden Sie sich bitte an ki [at] rhein-erft-kreis.de.