Auszeichnung für Verdienste um Seniorenarbeit

Elsa Weber wurde mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet
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Rhein-Erft-Kreis

Elsa Weber erhielt die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland vom Stellvertretenden Landrat Bernhard Ripp

Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland hat Frau Elsa Weber aus Bergheim mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Feierstunde in der AWO-Pflege- und Betreuungseinrichtung in Bergheim-Quadrath an diesem Mittwoch überreichte der Stellvertretende Landrat Bernhard Ripp die Medaille an Frau Weber.

In der Urteilsbegründung des Bundespräsidialamtes heißt es: „Frau Weber hat durch ihr jahrzehntelanges und intensives Engagement im altenpflegerischen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.“

Von 1974 bis 1999 war sie in der Cafeteria der AWO-Einrichtung in Bergheim-Quadrath beruflich tätig, dann bis 2003 dort geringfügig beschäftigt und seit 2004 engagiert sie sich ausschließlich ehrenamtlich in dem Seniorenzentrum. In der gesamten Zeit war Frau Weber auch an Wochenenden und in den Abendstunden – so lange sie berufstätig war häufig auch nach ihrem eigentlichen Feierabend – für die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtung zur Stelle.

Elsa Weber hilft nicht nur bei der Planung von Gemeinschaftsveranstaltungen in der Einrichtung, sondern sie begleitet und unterstützt vielfach auch einzelne Seniorinnen oder Senioren. Ihre Unterstützung umfasst Hilfe bei alltäglichen Erledigungen wie Einkäufen, reicht aber bis zur Begleitung zu Arztbesuchen und gar sterbender Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Frau Webers selbstloses Handeln bereichert nicht nur das Leben der Heimbewohner, sondern es erleichtert auch den hauptberuflichen Pflegekräften ihre Arbeit.

Bernhard Ripp würdigte die Verdienste Frau Webers in einer kurzen Ansprache: „Für die Sorgen und Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner haben Sie stets ein offenes Ohr und viel Verständnis. Die Seniorinnen und Senioren lagen Ihnen schon immer spürbar nah am Herzen. Wir brauchen mehr Menschen wie Sie, die sich um andere sorgen und sich für sie stark machen.“