Der Rhein-Erft-Kreis ist Mitglied in der 1982 durch den damaligen Bürgermeister von Hiroshima gegründeten Organisation Mayors for Peace, die vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation anerkannt ist.

 Bild zeigt Landrat Michael Kreuzberg, welcher Flagge im Rahmen der Hiroshima-Städteinitiative zeigt
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Ziel der Mayors for Peace ist es, durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7.000 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern an. In Deutschland sind rund 470 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu geben, die Auswirkungen von Nuklearwaffen zu verstehen, beteiligt sich der Rhein-Erft-Kreis mit einer Bilder-Ausstellung im Foyer des Kreistagsgebäudes, die dort vom 3. bis 10. Juli für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

„Auch ich bin besorgt, dass es auf der Welt immer noch rund 16.000 Atomsprengköpfe gibt. In Zeiten, in denen diese Welt zunehmend vor der Herausforderung steht, gewalttätige Konflikte, kriegerische Auseinandersetzungen und Terrorismus zu bewältigen, böte eine atomwaffenfreie Welt ein großes Stück mehr Sicherheit für die Menschheit“, so Landrat Michael Kreuzberg.

Die Bilderausstellung zeigt auf 16 Plakaten die verheerenden und unmenschlichen Auswirkungen, die Atombomben verursachen. Die eindrücklichen Bilder, welche auch Fotomaterial der Folgen der Abwürfe über Hiroshima und Nagasaki am Ende des Zweiten Weltkriegs zeigen, könnten auf Kinder verstörend wirken. Eltern sollten ihre Kinder daher bei der Besichtigung begleiten.

Zeitgleich zur Ausstellung wird vor dem Kreistagsgebäude die Flagge des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace gehisst. Damit setzen am 8. Juli jeden Jahres bundesweit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit dem Hissen der Flagge appellieren sie an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen.

Weitere Informationen zur Initiative sind auch der Homepage http://www.mayorsforpeace.de/ der Landeshauptstadt Hannover als Lead City Deutschland zu entnehmen.

Die Ausstellung vom 03. bis 10. Juli 2017 im Foyer des Kreistagsgebäudes in Bergheim ist montags bis donnerstags von 8:00-18:00 Uhr und freitags von 08:00-13:00 Uhr für alle Bürgerinnen und Bürger frei zugänglich.