In dieser Woche erhielt der Rhein-Erft-Kreis die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) zugesagte Sonderauskehrung in Höhe von 11,7 Mio. EUR.

Bild zeigt Geld
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Die Summe resultiert aus aufgelösten Rückstellungen des LVR im Bereich der Integrationshilfen im Jahr 2016, weil dort der Rechtsgrund für deren Bildung entfallen war. Der Rhein-Erft-Kreis hatte die Beträge über die Landschaftsumlage vorfinanzieren müssen.

Bereits im Dezember 2016 und nochmals bekräftigt im März 2017 hatte der Kreistag auf Vorschlag von Landrat Michael Kreuzberg grünes Licht für die vollständige Weitergabe der Sonderauskehrung an die Kreiskommunen gegeben. Nachdem die Gelder zu Beginn der Woche beim Kreis eingegangen waren, erfolgten noch am gleichen Tag die Überweisungen an die Städte.

Landrat Kreuzberg:

"Ich freue mich, dass der Kreis durch die Weitergabe dieses beachtlichen Betrags erneut eine Entlastung unserer Kommunen bewirken konnte. Damit setzen wir unsere Politik konsequent fort, die Kommunen bei der Konsolidierung ihrer städtischen Finanzen nachhaltig zu unterstützen."

Im Einzelnen belaufen sich die Erstattungen auf folgende Summen:

Bedburg 500.961 EUR
Bergheim 1.729.643 EUR
Brühl 1.069.003 EUR
Elsdorf 490.123 EUR
Erftstadt 1.068.203 EUR
Frechen 1.562.435 EUR
Hürth 1.561.545 EUR
Kerpen 1.694.009 EUR
Pulheim 1.104.163 EUR
Wesseling 959.912 EUR.

Die Verteilung der Summe an die Städte entspricht ihrem jeweiligen Anteil an der Kreisumlage im Bezugsjahr 2016.