Das kommunale Integrationszentrum im Rhein-Erft-Kreis hat nach dem Beschluss des Kreistages und der Genehmigung durch die zuständigen Landesministerien seine Arbeit am 1. September 2013 aufgenommen.

Bild mit Jugendlichen jeglicher Herkunft
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Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen "Bildung" und "Integration als Querschnittsaufgabe". Aufgabe des Zentrums ist es, die Integrationsarbeit im Rhein-Erft-Kreis zu unterstützen, zu vernetzen und auszubauen.

Sämtliche geförderte Kommunale Integrationszentren in NRW bilden einen landesweiten Zusammenschluss. Sie werden durch eine Landesweite Koordinierungsstelle (LaKI) unterstützt.

Mit kommunalen Integrationszentren soll eine Unterstützung der Kommunen im Bildungs- und Integrationsbereich eingeführt werden, die letztendlich Menschen mit Migrationshintergrund zugute kommt und gesamtgesellschaftlich betrachtet ein gutes Zusammenleben fördert.

Das Kommunale Integrationszentrum versteht Integrationsarbeit als Querschnittsaufgabe. Es vernetzt integrationsrelevante Akteure in den Verwaltungen, bei den freien Trägern und in den Migrantenorganisationen. Es bündelt seine Aktivitäten und stimmt sie aufeinander ab. Dabei kommt der Integration durch Bildung eine zentrale Bedeutung zu.

Die neue Ausgestaltung führt die beiden Strategien "Integration durch Bildung" und "Integration als Querschnittsaufgabe" zusammen. In diesem Rahmen ergänzen sie die kommunalen Aktivitäten in den Bereichen Bildung und Integration.

Das Kommunale Integrationszentrum soll zu einer verbesserten Transparenz und einer Verstetigung vorhandener Angebote der Integrationsarbeit beitragen. Das erfordert eine enge Kooperation mit den Akteuren vor Ort.