Grundvoraussetzung ist der Besuch einer Schulung des LJV bzw. der Kreisjägerschaft zur Entnahme der Trichinenproben.

Bild mit Jäger und seiner Ausrüstung
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Mit dem Nachweis der Schulung wird der Jäger vom Amt für Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung zur Entnahme der Trichinenproben autorisiert (nur für den Rhein-Erft-Kreis, nur auf schriftlichen Antrag hin)

Das Wildschwein muss mit einer Wildmarke gekennzeichnet sein, außerdem muß ein Wildursprungsschein ausgefüllt werden (vom Jagdausübungsberechtigten zu beziehen)

Es genügt die Entnahme einer Probe, die aus den Zwerchfellspfeilern, der Zungenmuskulatur oder dem Vorderlauf entnommen werden kann. Die Probe darf nur aus Muskelfleisch bestehen, alles andere Probenmaterial wird zurückgewiesen, also nicht untersucht.

Die Probenmenge sollte mindestens 60 Gramm betragen, damit auch für mögliche Nachuntersuchungen ausreichend Material vorhanden ist und aufwendige Nachproben vermieden werden. Kleinere Probenmengen werden zurückgewiesen.

Die Proben können an folgenden Untersuchungsstellen abgegeben werden:

  • Kreishaus Bergheim,
    Montag bis Freitag
    von 08:00 bis 12:00 Uhr und Donnerstag von 14:00 bis 15:00 Uhr
  • Praxis Dr. Schulze-Zumloh,
    Erftstadt-Lechenich,
    Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr

Eine Durchschrift des Wildursprungsscheins verbleibt beim probenehmenden Jäger, eine weitere Durchschrift bei der jeweiligen Untersuchungsstelle. Diese Durchschriften müssen zwei Jahre aufbewahrt werden.

Die letzte Durchschrift wird vom probenehmenden Jäger an denjenigen weitergegeben, der das Wildschwein übernimmt.

Für weitergehende Auskünfte steht Ihnen das Amt für Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung unter der Rufnummer 02271-833901 zur Verfügung.