Brunnen für private Zwecke

Brunnen zum privaten Gebrauch (Verwendung des Wassers im privaten Haushalt, keine Abgabe an Dritte, Hausgarten ist eingeschlossen) sind erlaubnisfrei. Eine Anzeige bei der Unteren Wasserbehörde reicht aus. Für alle anderen Fälle ist eine wasserrechtliche Erlaubnis zu beantragen.

Wenn Bedenken gegen das Vorhaben bestehen, wird sich die Untere Wasserbehörde innerhalb von vier Wochen melden.

Benötigte Unterlagen: 
  • Erläuterungsbericht
  • Angaben zur Entnahmemenge (in m³/h, m³/d und m³/a)
  • Angaben zur Pumpe (Art, Fabrikat, Leistung etc.)
  • Übersichtsplan (Ausschnitt aus Stadtplan)
  • Lageplan (Maßstab 1:250 bis 1:500) mit Eintragung der Entnahmestelle
  • Bohrprofil
  • Schichtenverzeichnis
  • Ausbauplan
  • Zeichnerische Darstellung des unterirdischen/oberirdischen Abschlusses der Entnahmestelle
Besonderheiten: 

Bei Verwendung im Haushalt (auch z. B. Wäsche, Toilettenspülung, nicht aber reine Gartenbewässerung) muss dies beim zuständigen Stadtentwässerungsbetrieb, beim Wasserversorger und beim Gesundheitsamt angezeigt werden.
Das Vorhaben wird auf prinzipielle Zulässigkeit überprüft. Innerhalb von 3 Wochen erfolgt eine Rückmeldung, falls Unstimmigkeiten festgestellt werden. Eine darüber hinausgehende Prüfung erfolgt nicht.
In Wasserschutzgebieten ist die Anlage eines privaten Brunnens evtl. nicht erlaubt. Wasserschutzgebiete finden Sie hier.

FAQs: 

Wie hoch steht das Grundwasser an?

Westlich der Ville (Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Kerpen, Erftstadt) ist das Grundwasser im Wesentlichen durch den Bergbau abgesenkt. Auskunft erteilen der Erftverband, je nach Fragestellung ggf. kostenpflichtig sowie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartner: 
  • Frau Plog
    Tel.: 02271/83-17046
  • Herr Bangel
    Tel.: 02271/83-17072
Gebühren: 

Für die Anzeige fallen keine Gebühren an.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Sollten sich für die angezeigte Entnahme Unstimmigkeiten ergeben, erfolgt eine Rückmeldung in der Regel innerhalb von vier Wochen. Im Übrigen erfolgt keine behördliche Freigabe. Auf eine Rückantwort muss nicht gewartet werden.

Die Gewässeraufsicht erstreckt sich auch auf private Brunnen. Auf Anforderung der UWB muss eine Überprüfung ermöglicht werden; falls erforderlich können auch Auflagen angeordnet werden.