Demokratieförderung

Der Rhein-Erft-Kreis beteiligt sich an bundes- und landesweiten Präventionsprogrammen gegen Rassismus und Extremismus.

Der Rhein-Erft-Kreis mit seinen 10 Städten und 466.000 Einwohnern zeichnet sich durch Vielfalt und demokratisches Miteinander aus. Hier leben Menschen unterschiedlichster Kulturen, Religionen und Weltanschauungen friedlich zusammen. Zusammenhalt und Demokratie bilden die Grundlage, die den Rhein-Erft-Kreis zu einem attraktiven Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsraum macht.

Diesem positiven und respektvollen Miteinander stehen diskriminierende und rassistische Handlungen gegenüber.

Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind in unserer Gesellschaft leider Realität.

Fraktionsübergreifend hat der Kreistag im September 2016 ein Zeichen gesetzt und sich für die Teilnahme des Rhein-Erft-Kreises an dem Bundesförderprogrammen Demokratie Leben! und dem Landesförderprogramm NRWeltoffen ausgesprochen.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern.

Das Landesprogramm „NRWeltoffen“ setzt auf Förderung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Zusätzlich wird die gezielte präventive Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus unterstützt. Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklung lokaler Handlungskonzepte sowie die Entwicklung von Projekten vor Ort.

Gemeinsam mit dem ASH-Sprungbrett e.V. wurde zur Umsetzung dieser Programme das Aktionsbündnis zur Demokratiestärkung und Antirassismus (ada) gegründet, welches als ständig arbeitendes Netzwerk, bestehend aus Ehrenamtlichen, Behörden und Zivilgesellschaftlichen Initiativen im Rhein-Erft-Kreis unterstützt und fördert.

Weitere Informationen zu dem Aktionsbündnisse finden Sie hier:
https://ada-rheinerft.de