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Ausflüge und Exkursionen

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Ausflüge und Exkursionen

Ein Aufenthalt im Centre Franco Allemand Guidel bietet neben Ruhe und Abgeschiedenheit ein vielfältiges Freizeitangebot, welches wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern anbieten können.

Auray

Auray
Auray
Auray sollte man montags besuchen, da an diesem Tag Wochenmarkt ist, auf dem man vom Hut bis zum Hund, vom Ei bis zum Huhn, von der CD bis zum frischen Fisch (in der großen Fischhalle) alles erwerben kann. Diesen Markt sollte jeder, der die Möglichkeit hat, einmal besuchen, da er die Bretonische Kultur auf eindrucksvolle Weise wiederspiegelt. Die Menschen treffen sich und tauschen Waren aus.

Auray
Auray
Nach dem Besuch des Marktes kann man im Hafen St. Goustan in einem der vielen Lokale in aller Ruhe einen Crépe genießen oder einfach nur einen Kaffee trinken. Dieser Hafen war noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Warenumschlagplatz.

Carnac - Die Megalith Felder

Carnac
Carnac - Die Megalith Felder

Menhire gehören zu den ungelösten Dingen der Wissenschaft. Fragen, wozu diese Steinkolosse da sind oder waren und wie sie errichtet wurden, kann man bis heute nicht beantworten. Man geht davon aus, dass sie ungefähr 5000 bis 2000 v.Chr. errichtet wurden, von einer uns unbekannten prähistorischen Kultur. Die häufigsten Vorkommensweisen sind einzel stehende Menhire und Dolmen. Man schätzt ihre Anzahl auf mehrere Tausend allein in der Bretagne. Alignements und Cromlechs kommen aufgrund ihrer Komplexität und Größe nicht ganz so häufig vor. Innerhalb der Bretagne ist das Departement Morbihan das Gebiet, wo Megalithe am häufigsten vorkommen.

Außerhalb Frankreichs existieren ebenfalls solche Gebilde. Das beste Beispiel ist Stonehenge in England. Aber auch in anderen Ländern, sei es im Norden Schwedens oder Südspanien, kommen solche Steinkolosse vor.

Ihre Bedeutung ist aber noch weitgehend ungeklärt. Keinerseits sind es Grabstätten, andererseits sagt man ihnen auch ein mystische, religiöse Bedeutung nach. Natürlich existieren auch Vermutungen, das es sich hierbei um Opferplätze oder von Ausserirdischen erbaute Gebilde handelt.

Information:

Menhir:

Menhir
Menhir
Die Bezeichnung Menhir kommt von men (=Stein) und hir (=lang). Gemeint ist somit ein länglicher Stein, der vertikal aufgestellt wurde, bis zu 20m hoch und bis zu 350 t schwer ist. Menhire stehen allein in der Landschaft oder auch in Gruppen. Diese Gruppen können als Kreise, Halbkreise, Rechtecke oder Linien (Alignements) angeordnet sein.

Alignements:

Menhir
Alignements
Der Name Alignements bezeichnet Steinreihen oder auch Alleen, die parallel verlaufen (z.B. bei Carnac). Das Ende dieser Alleen wird dann wiederum von einem Ort abgeschlossen oder auch durch einen Kreis oder Halbkreis von Menhiren (Alignements von Menec; Kerlescan). Quadratische und rechteckige Steinanordnungen kommen zwar auch vor, sind aber doch eher selten.

Dolmen:
Der Namen Dolmen kommt von taol "Tisch" und men "Stein" und bedeutet soviel wie Hühnengräber. Diese Gräber werden von 2 aufrecht stehenden Steinen(reihen) gebildet, die dann wiederum von anderen Steinen gedeckt werden. Mehrere Dolmen, die hintereinander angeordnet sind, bilden eine "Allée Couverte".

Concarneau

Concarneau
Concarneau
Gleich einer schwimmenden Festung liegt die völlig ummauerte Ville Close im großen Becken des Fischerhafens. Die Festung einer längst vergangenen Zeit - immer noch nur über eine kleine Brücke zu erreichen - ist heute eine beliebte Touristenattraktion, in der es viele Läden mit allem nur erdenklichen Krimskrams und kleine Cafés gibt.
Hier wimmelt es jeden Tag von Besuchern aus aller Herren Ländern, während rundum im Hafenviertel die Einwohner der Stadt ihren normalen Tätigkeiten nach gehen. Der Hafen ist heute immerhin der dritt größte Fischereihafen Frankreichs (nach Boulogne und Lorient), seine Flotte die größte Frankreichs. Außerdem sorgen der Yachthafen und die Tauchschule für wirtschaftlichen Aufschwung in der Stadt.
Der Tourismus und das Sportangebot an den südlichen Stränden tun ihr übriges.

Concarneau
Hafen von Concarneau

Für Touristen interessant ist in jedem Fall der Besuch des Hafenviertels und der denkmalgeschützten Ville Close, mit dem Fischereimuseum. Ebenso das Marinarium an der Nordspitze der Stadt, welches sich allen Themen rund um die Ozeane unserer Erde widmet.

Das moderne Concarneau im Umfeld des Hafens bietet nichts interessantes für das Auge des Besuchers.

Golf du Morbihan

"Mor Bihan", das kleine Meer. Nach der bretonischen Legende überschwemmten die Tränen trauriger Feen, die einst hier lebten und vor den Menschen aus ihrem Zauberreich fliehen mußten, das Festland. Ihre Haarkränze verwandelten sich in 365 Inseln, die im Tränenmeer zu schwimmen scheinen. Für jeden Tag des Jahres eine.
Soweit die Legende, geologisch gesehen ist die 12.000 Hektar große Wasserfläche das Resultat einer relativ jungen Verschiebung zweier gigantischer Platten, die den Meeresboden senkten und das Fast-Binnenmeer entstehen ließen. Nur durch eine schmale Öffnung ist die 20 km lange und bis zu 17 m tiefe Bucht mit dem Atlantik verbunden. Der gewaltige Sog von 10 km Fließgeschwindigkeit an dieser Engstelle besorgt im Spiel der Gezeiten den Wasseraustausch und verhindert so eine Versalzung und Verlandung der Bucht. Naturfreunde finden im Golf eine Vegetation, die an Regionen des Mittelmeerraums erinnert. Neben Palmen gedeihen hier sogar Orangen- und Zitronenbäume. Von den Inseln und Inselchen des Golfs sind etwas 40 bewohnt. Die Größten sind die Ile aux Moines und die Ile d'Arz.
Der Golf von Morbihan ist eines der größten Vogelreservate Europas mit Myriaden von Flugenten, Stelzenvögeln und Möwenarten. Auf ihrem alljährlichen Flug in den Süden machen hier auch die großen Zugvogel immer eine Pause. In der Brutsaison gibt sich gut ein Fünftel des Weltbestands an Kurzschnäblern ein Stelldichein.

Am besten erschließt sich der Golf aus dem Wasser, zahlreiche Schiffsgesellschaften bieten ihre Dienste an.

Ille de Groix

Ille de Groix
Karte von Ille de Groix
Die 15 km von Lorient entfernte 8 km lange und 3 km breite Ille de Groix ist vor allem im Sommer ein herrliches Ausflugsziel. Es gibt eigentlich nur eine Art die Ile zu erkunden, mit dem Fahrrad. Aus diesem Grunde gibt es im Hafen Port - Tudy auch gleich mehrere Fahrradverleihe, wo man sich mit einem Velo ausrüsten und mit einer Karte und etwas Proviant bewaffnet auf den Weg machen kann. Jeder Platz der Insel ist mit dem Fahrrad zu erreichen.
Der Westteil der Insel stürzt in zum Teil 40 m hohen Klippen ins tiefblaue Meer - ein atemberaubender Anblick. Der Südteil der Insel ist flacher. Hier gibt es wunderschöne Strände, wie den Grands Sables, einen feinsandigen, fast weißen Strand mit nahezu himmelblauem Wasser.
Mittelpunkt de Insel ist die kleine Ortschaft Bourg de Groix. Von den goldenen Tagen der Insel als Hochburg des Thunfischfangs zeugen allerdings nur noch ein Thunfisch, der als Wetterhahn dient und die alte Konservenfabrik, die heute ein kleines Museum ist.

Pointe du Raz

Pointe du Raz
Pointe du Raz
Der europäische Kontinent wird wohl nirgends spektakulärer vom Meer berannt. Unermüdlich branden die Wassermassen des Atlantik auf die 72 Meter hohe Steilküste auf. Besonders bei Sturm ist dies ein gigantischer Anblick für jeden Besucher, der mutig genug ist, sich dem Wind und der Brandung auszusetzen. Dann kann man zwar nicht jene Weitsicht über das Meer genießen, ist aber auch nicht den vielen Touristen ausgesetzt. Nur wütendes Meer und peitschender Wind - ein dramatisches Naturschauspiel zum Genießen.
Die Pointe du Raz wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Rund um das den Schiffbrüchigen gewidmete Monumental - Denkmal darf nicht mehr gebaut werden. Die Natur der rauhen Klippen soll erhalten bleiben. Von dort kann man draußen im Meer die Leuchttürme La Vieille und Tévennec, sowie dahinter die Ile de Sein in den Fluten erkennen. An klaren Tagen taucht dahinter noch der Strich des Phare Ar Men auf.

Pont Aven

Pont Aven
Pont Aven
Diese ist die ehemalige Pension der guten Madame Gloannec, die nur 65 Fr. pro Monat verlangte - und auch nur dann, wenn die pinselnden Hungerleider gerade flüssig waren. Pont Aven ist ein kleines Städtchen. Doch es hatte einen berühmten Gast, Gaugin. Daraus wird bis heute Kapital geschlagen. Ateliers, Galerien, Expositiones, ein Museum, das ganz der "Schule von Pont - Aven" verpflichtet ist. Außerdem ein Spaziergang im Liebeswäldchen, auf den Pfaden Gaugins.
1886 wurde die "Ecole de Pont - Aven" gegründet und damit der Höhepunkt der hiesigen Kunstgeschichte erreicht. Dafür stehen Namen wie Bernard, Sérusier, Schuffenecker, Seguin und eben Gaugin, sowie viele andere.

Noch heute werden Maler magisch von diesem Ort angezogen, doch das Gros der vielen Touristen hat mit Pinsel und Farbe nichts zu schaffen. Sie wandeln auf den Pfaden Gaugins, bestaunen das Original des "Gelben Jesus" oder entziffern die Gedenktafel am Maison de la Presse.

Quiberon (Cote Sauvage)

Quiberon
Quiberon
Wie ein Wellenbrecher teilt die Halbinsel die Atlantikfluten - im Osten sanft abfallend, sandig und ruhig im Spiel der Gezeiten die weite, flutgeschützte Bucht von Quiberon, im Westen die den Strömungen und Winden ausgesetzte Côte Sauvage (Wilde Küste) mit ihren steilen Klippen über einer gefährlichen See. Schon wenn man über die einzige Zufahrtsstraße auf die Halbinsel einfährt sieht man etwas sehr merkwürdiges, alle Baumkronen wachsen von West nach Ost.

Cote
Cote Sauvage
Dies wird durch die starken Winde verursacht, die vor allem im Herbst, Winter und Frühjahr auf die Côte Sauvage auftreffen. Bei Sturm kann man dann an der Côte auch unglaubliche Naturgewalten erleben. Der Atlantik brandet auf die hohen, zerklüfteten Klippen und der Wind bläst unablässig mit unglaublicher Stärke. Dieses Schauspiel kann man bei einer Wanderung über die Klippen genießen.
Im Sommer gibt es auf der Halbinsel jedoch im Schnitt über 2000 Sonnenstunden, die man an einem der herrlichen Strände genießen kann. Dazu kommen noch weniger als 650 mm Niederschläge im Jahr. Dementsprechend viele Touristen überschwemmen Quiberon dann auch in dieser Jahreszeit.

Einen Besuch auf Quiberon kann man gut in einem der Lokale des gleichnamigen Hauptortes der Halbinsel ausklingen lassen. Von hier aus besteht die Möglichkeit mit der Fähre zur Belle-Ile aufbrechen.

Quimper

Quimper
Quimper
Wo die Flüsse Steir und Odet sich vereinigen, ca. 15 km von der Küste entfernt, liegt Quimper (bretonisch Kemper = Zusammenfluss), die Hauptstadt des Finistère. Die aktive Bischofsstadt und ehemalige Residenzstadt der Cornouaille gilt als bretonischste Stadt der Bretagne. Dieser Ruf sorgt auch für den entsprechend großen touristischen Zulauf. Sammelpunkt ist die historische Altstadt mit ihren wunderschönen Gassen und Plätzen in feinstem frisch herausgeputztem Fachwerk.

Der berühmte Blick durch die rue Kéréon, die Schusterstraße zum Portal der doppeltürmigen Bischofskirche zählt seit Erfindung der Fotographie zu den beliebtesten bretonischen Stadtmotiven.
Alles beherrschend und weithin sichtbar, ragen die spitzen Türme der "Cathédrale Saint Corentin" über die Stadt Quimper. Der Bau begann bereits 1240 , konnte aber erst 1856 mit dem Errichten der Kirchturmspitzen abgeschlossen werden. Die Besonderheit dieser Kirche ist der nach links geneigte Chor. Man wollte wohl einer Grabkapelle ausweichen, die durch den Bau nicht abgerissen werden sollte, aber eine richtige Erklärung für den "krummen Chor" gibt es nicht.

Quimper
Quimper
Vor einigen Jahren wurde mit einer umfassenden Renovierung begonnen, die jetzt abgeschlossen ist und uns die Bischofskirche in wunderschön restauriertem Zustand zeigt.
Viele Geschichten werden vom heiligen Corentinus, Schutzpatron der Stadt erzählt. Besonders wunderlich die berühmte Fischmahlzeit des Corentinus, Symbol für das unerschöpfliche , nahrungsspendende Meer: Täglich schwamm ihm ein Fisch zu, von dem der anspruchlose Heilige so viel verspeiste bis er satt war. Den angenagten Rest warf er ins Wasser zurück, und am nächsten Tag war der Fisch wieder heil und bot sich erneut zum Verzehr.
Nach dem Besuch der Kathedrale sollte man Quimper mit seinen wunderschönen kleinen Geschäften in den Fachwerkhäusern bei einem Stadtbummel kennen lernen. Hier kann man auch Porzellan mit typisch bretonischen Motiven (Fayencemalereien) kaufen, die seit dem 17. Jh. in den heute nur noch wenigen Fayence - Manufakturen hergestellt werden.
Sehr reizvoll ist ein Spaziergang entlang des Flusses Odet mit den vielen kleinen blumengeschmückten Brücken. Der Fluss Odet ist, obwohl 15 km vom Meer entfernt, stark Gezeiten abhängig. Bei Ebbe dümpelt nur ein kleiner Rinnsaal im Flussbett, dagegen beherbergt er bei Flut gewaltige Wassermassen.

Hinweis: Gut zu verbinden ist ein Besuch der Stadt Quimper mit einem weiteren Ausflugsziel, dem "Pointe du Raz "oder der mittelalterlichen Stadt "Locronon".

Einkaufsmöglichkeiten

In Guidel selber gibt es zwei Supermärkte, den großen SUPER U, wo man nahezu alles bekommt und den etwas kleineren SHOPI. Beide sind vom Haus aus zu Fuß zu erreichen. Zum Super U geht man ungefähr 20 Minuten, zum Shopi sind es etwa 5 Minuten mehr. In der Ortsmitte, rund um die Kirche, verteilen sich auch andere Geschäfte. Es gibt von der Bäckerei, über den Optiker bis hin zum Sportgeschäft alles was man sucht.
Natürlich sind auch einige kleine Touristen Läden vorhanden, wo man Andenken erwerben kann. Sonntags findet außerdem ein kleiner Markt statt, auf welchem von frischem Fisch, über die Jamaika Flagge bis zum Kochtopf so einiges zu erwerben ist.
In Guidel Plage gibt es eine kleine Bar, wo man Briefmarken, Postkarten und andere Kleinigkeiten erwerben kann. Für größere Einkäufe muß man allerdings den Weg in die Stadt auf sich nehmen, der allerdings - wie gesagt - nicht sehr lang ist.