projekte :standortimpulse
Die Projektvorhaben in den Arbeitsbereichen :wissenschaft, :standort, :mobilität und :nachwuchs sind von ihrem Ansatz her "Impulsprojekte" und Anlass für die stärkere Vernetzung des Standorts Region Köln/Bonn. Daher sind diese vier Arbeitsbereiche der Regionale 2010 unter der Klammer "Impulse für den Standort" zusammengefasst.
Projekt :generationen akademie Rheinland
Projektverantwortlich
Rhein-Erft-Kreis, Projektpartner: Deutsche Sporthochschule, Ausbildungszentrum der bauindustrie NRW, Rhein-Erft-Akademie, Präha-Gruppe Kerpen, Europäische Fachhochschule Brühl, VHS Bergheim, Cologne Business School, gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V.
Status
B-Projekt
Beschreibung
Die demografische Entwicklung in Deutschland zeigt, dass heute ca. 25% der Bevölkerung älter als 60 Jahre ist, die Tendenz ist steigend. Nach dem Eintritt in den Ruhestand - verbleiben den Menschen in der Regel auf Grund der steigenden Lebenserwartung weitere 20 bis 30 Jahre des Lebens, ohne dass sie im aktiven Arbeitsprozesse eingebunden sind. Diese Menschen sind häufig gut ausgebildet, sowie leistungsfähig und verfügen nicht selten über materielle Ressourcen. Aktive Lebensgestaltung, Wissensdurst und das Bedürfnis nach Lebensqualität charakterisieren diese "jungen Alten". Hieraus ergibt sich auch die zentrale Bedeutung gesundheitsorientierter Themen für diese Klientel. Die neuesten Umfragen zeigen weiterhin, dass mehr als ein Drittel der Über-60-Jährigen nach wie vor leistungsbereit sind, ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen und dieses Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist; dies betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche. Die bisherigen gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland sind nicht in der Lage, entsprechende systematische Angebote für diese älteren Menschen bereit zu stellen.Angesprochen werden sollen Menschen der Generation 50+, unabhängig davon, ob sie noch im Arbeitsprozess aktiv sind oder nicht mehr. Empfohlen wird eine gezielte Ansprache von ausländischen Mitbürgern und Personen mit Migrationshintergrund.
- Information über das Altern, das Leben im Alter sowie Erreichung von Lebensqualität im Bereich Bewegung, Ernährung und Gesundheit durch ausgewiesene Experten aus allen Lebensbereichen.
- Interaktives Einbringen eigener Alternserfahrungen und Austausch mit anderen Gleichaltrigen unter Einbezug der Moderation durch entsprechende Experten.
- Erwerb von Wissen und Kompetenzen mit dem Ziel, ehrenamtlich für andere und mit anderen älteren Menschen in ausgewiesenen Feldern im Bereich Bewegung, Ernährung und Gesundheit zu arbeiten.
- Erwerb von Kenntnissen zur besseren Bewältigung der eigenen Lebenssituation.
Themen und Angebote
- Bildung
- Gesundheit
- Gemeinschaft
- Kultur
Drei-Säulen-Produktionspalette
- Einzelseminar-Angebote der GAR-Partner
- GAR-Modulreihen, z.B. Zertifikationskurs "Generationenmanager"
- Forschungs- und Transferprojekte zu verschiedenen Feldern in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen Partnern
Meilensteine
- Kooperationsgespräche mit der "Initiative Gesundheitsstandort Köln" und der Stadt Leverkusen
- Integration des Projektes der Landwirtschaftskammer NRW ":genussund gesundheitsakademie Köln/Bonn"
- Zusammenarbeit mit dem Projekt "HealthRegionCologneBonn-eine Gesundheitsregion zeigt Profil" des gewi-Instituts für Gesundheitswirtschaft e.V. an der Fresenius-Hochschule in Köln [i.R. EFRE-call „Med
in NRW“] - Aufbau einer Angebots-Datenbank
- Entwicklung einer Kommunikationsstrategie
- 8. September 2008: Gründung der Seniorenakademie Rheinland e.V.
Projekt Interkommunale Integrierte Raumanalyse IIRA
Projektverantwortlich
Köln, Frechen, Hürth, Pulheim, Rhein-Erft-KreisStatus
B-ProjektBeschreibung
Anlass zur Erstellung einer Interkommunalen Integrierten Raumanalyse ist die Vernetzung der regionalen Wirtschaft, Verkehrswege und Siedlungsstruktur sowie der Natur und Kulturlandschaften. Sie gemeinsam stellten die Herausforderung einer gesamtheitlichen siedlungsgeografischen und ökologischen Betrachtung eines mit den Städten Köln, Hürth, Frechen und Pulheim und dem Rhein-Erft-Kreis zusammen definierten Untersuchungsraums. Mit diesem beispielhaften Ansatz der Zusammenarbeit wurde die IIRA im März 2003 gemeinsam als Projekt der Regionale 2010 angemeldet.Im laufenden Jahr 2008 haben die Planungsausschüsse aller beteiligter Städte folgenden gleichlautenden Beschluss gefasst:
Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit die vorgeschlagenen Ziele und Maßnahmen auf Grundlage und in Detaillierung des Siedlungsräumlilchen Strukturmodells der "dezentralen Konzentration" regional abgestimmt umzusetzen. Hierbei ist die bewährte Arbeitsform in interkommunalen Arbeitskreisen beizubehalten.
Im Hinblick auf die erforderliche Vertiefung sind thematische Arbeitskreise zu fachspezifischen Themen einzurichten, z.B.:
- Demografische Entwicklung
- (Wohn-) Siedlungsentwicklung
- Verkehrsentwicklung
- Wirtschaftsstruktur und Gewerbeentwicklung
- Versorgung/Regionales Einzelhandelskonzept
- Schutz der Kulturgüter
- Freiraumentwicklung
- Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
- Gesundheitsschutz
Zu den Aufgaben der Interkommunalen Integrierten Raumanalyse gehören Arbeitsplatzsicherung, Wohnversorgung, Umweltschutz, Erhalt des sozialen Gefüges und nicht zuletzt die weitestgehende Sicherung der Funktionen des Naturhaushaltes, denen sich die räumlich-funktionale Stadtentwicklungsplanung annehmen muss. Die IIRA stellt sich als Instrument der regionalen Strukturentwicklung und damit der Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes dar. Sie wird als Plattform der überregionalen Präsentation und als Sprachrohr gemeinsam formulierter kommunaler Handlungserfordernisse der beteiligten Gebietskörperschaften fungieren.
Auf der Grundlage einer systematischen Bestandserhebung aller siedlungs-geografischen und ökologischen, statistisch und örtlich erhobenen Informationen und der Analyse und Bewertung dieser Erkenntnisse werden für alle weiteren Einzelplanungen sowie für die Bauleitplanung der jeweiligen Städte die Grundlagen geschaffen und die Planungsempfehlungen erarbeitet.







