Strukturfonds der Europäischen Union
In der Förderperiode von 2007 bis 2013 gibt es drei Fonds:
- Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
Aufgabe des EFRE ist es, öffentliche und private Investitionen zu fördern, um zum Abbau der regionalen Ungleichgewichte in der Union beizutragen. - Europäischer Sozialfonds (ESF)
Der ESF unterstützt Maßnahmen und Schwerpunkte, die der Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen, der Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitsproduktivität sowie der Förderung der sozialen Eingliederung und des sozial Zusammenhalts dienen. - Kohäsionsfonds
Der Kohäsionsfonds beteilgt sich an Interventionen in den Bereichen Umwelt und transeuropäische Netze. Er betrifft Mitgliedstaaten mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von weniger als 90 Prozent des Gemeinschaftsdurchschnitts.
Umsetzung der EU-Strukturfondsförderperiode 2007 - 2013 in Nordrhein-Westfalen
Bei der Neuausrichtung der Europäischen Strukturfondsförderung hat die Europäische Kommission unter dem Ziel "Konvergenz" die Entwicklung von rückständigen Gebieten (bisherige Ziel 1-Regionen) weitgehend unverändert gelassen.
Unter dem Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" die bisherigen Ziele 2 und 3 zusammengefasst. Sowie unter dem neuen Ziel "Europäische territoriale Zusammenarbeit" die bisherigen grenzübergreifenden, transnationale und interregionalen Programme zusammengefasst.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat die Umsetzung des Ziel 2- Programms (EFRE) nach Wettbewerbsprinzipien gestaltet. Im Gegensatz zur vorhergehenden Förderperiode bis 2006 können nun alle Regionen Nordrhein-Westfalens von Fördergelder aus dem EFRE-Topf profitieren.
Die Wettbewerbe konzentrieren sich auf NRW-Cluster, Cluster und Clusterpotenziale und Querschnittsthemen (Tourismus, Gründungen). Grund dafür ist, dass die Landesregierung ihre Clusterpolitik verstärken möchte. Ziel dabei ist es, ausgewählte regionale Netzwerke gezielt landesweit zu etablieren und zu fördern. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen dabei kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Ihre Innovationskraft innerhalb der Wertschöpfungskette soll besonders gestärkt werden, damit sie sich am Markt besser behaupten und nachhaltig für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze sorgen können.
Zu den einzelnen Wettbewerben werden sogenannte Calls (Aufrufe) veröffentlicht.
Die laufenden Calls, mit den ausführlichen Wettbewerbsbedingungen finden Sie unter http://www.ziel2-nrw.de
Zusammenfassende Informationen zu den Calls sind auch auf diesen Seiten unter "Förderprogramme" und dann "Aktuelle Wettbewerbsaufrufe der Landesregierung" zu finden.
