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Wirtschaftliche Informationen

Der Rhein-Erft-Kreis liegt mit seinen zehn Städten im dynamischen Kraftfeld der Entwicklung der Rheinschiene und im Rheinland.

Mit seiner Bruttowertschöpfung (= wirtschaftliche Leistung der einzelnen Wirtschaftsbereiche oder der Volkswirtschaft insgesamt) von 9,611 Mio. €/Jahr (2000/LDS-NRW) nimmt er eine sehr gute Position unter den Kreisen in Nordrhein-Westfalen ein.

Die geografische Lage im Städteviereck Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen sowie die Lage in zum Teil unmittelbarer Nähe des Rheins machen den Wirtschaftsraum Rhein-Erft-Kreis zu einem Standort mit vielen KarteVorzügen, zu denen u.a. eine gut ausgebaute Infrastruktur mit einem hochwertigen Potential an Industrie- und Gewerbeflächen zählt. In seiner Erwerbsstruktur hatte und hat das produzierende Gewerbe eine große Bedeutung für den Kreis. Jedoch ist die jüngere Entwicklung sehr stark auf den Dienstleistungssektor ausgerichtet. Entsprechend sind hier in den letzten Jahren erhebliche Wachstumsraten aufzuweisen. Die Arbeitsplatzstruktur wird von Dienstleistungsberufen geprägt. 59 % der 112.796 sozialversicherungspflichtige beschäftigten Arbeitnehmer finden ihre Arbeitsplätze in diesem Sektor. Industrie- und Gewerbebetrieben weisen einen prozentualen Anteil von rd. 38 % an den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer auf. Sie finden ihre Arbeitsplätze in Betrieben des verarbeitenden Gewerbes, der Energie- und Wasserversorgung, des Bergbaus und des Baugewerbes. Weltweit bekannte Firmen, wie Rheinbraun, DEA, Kaufhofzentrallager, Mercedeszentrallager, SnoGard, DAF oder Basel Polyolefine (ehemals Elenac) haben ihren Sitz im Rhein-Erft-Kreis.

Die kleine Auswahl zeigt: Die Rhein-Erft-Kreis Wirtschaft steht für Branchenvielfalt. Neben dem Wirtschaftsfaktor Dienstleistung und dem produzierendes Gewerbe hat sich auch zunehmend mehr der Tourismus fest etabliert. Dabei ist gerade der Dienstleistungssektor ist im Rhein-Erft-Kreis sowohl im Hinblick auf die Beschäftigtenzahl als auch der Wertschöpfung besonders stark vertreten.

Die Unternehmen die ihren Arbeitsplatz im Rhein-Erft-Kreis haben, finden hier Gewerbegebiete mit einem entsprechenden Ambiente, aber auch mit der notwendigen Infrastruktur vor. Zu den Standortvorteilen gehört mit Sicherheit auch die Flexibilität der Wirtschaftsförderung in Kreis und Städten bei Flächennachfragen oder Standortproblemen. Umwelt und Umfeld in Einklang zu bringen, ist ein erklärtes Ziel. Zum betrieblichen Umfeld gehört auch eine aktive Wirtschaftsförderung.

Die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft arbeitet im Verbund mit der Kreisverwaltung und den örtlichen Ämtern. Ein ebenfalls kooperatives und freundschaftliches Verhältnis zu Wirtschaftskammern und Ministerien macht sich positiv für die Unternehmen bemerkbar. Langjährige Erfahrungen und der ständige Austausch mit den ortsansässigen Unternehmen ermöglichen ein zielgerichtetes Handeln. Die Medienschule ist hier nur ein institutionalisiertes Beispiel für eine Konzeption, die mit den betroffenen Unternehmen erstellt wurde und nun eine Lücke im Qualifizierungsbereich geschlossen hat.

Anlaufstelle für Wissens- und Technologietransfer sowie Kooperationsberatungen gehen auf aktuelle Notwendigkeiten unternehmerischen Handelns ein und erarbeiten Konzepte für den Erhalt und den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.