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Der Rhein-Erft-Kreis

In direkter Nachbarschaft zur Metropole Köln gelegen umschließt der Rhein-Erft-Kreis das linksrheinische Stadtgebiet im gesamten westlichen und südlichen Teil.

Zehn Städte mit rund 460.000 Einwohnern auf einer Fläche von 704 km² bilden den Kreis.

Zu den Kommunen gehören: Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim und Wesseling.

Geografie

Ausdehnung:
von Norden nach Süden: 38 km

von Westen nach Osten: 28 km

Höchster Punkt (Glessener Höhe): 207 m

Tiefster Punkt (nördlicher Stommelerbusch): 42 m

Erft: 104 km

Gesamtfläche: 704 km²

Geschichte und Wappen

Wappen des Rhein-Erft-KreisesDie ehemaligen Kreise Köln und Bergheim wurden zum 1. Januar 1975 mit einem Teil des Kreises Euskirchen, dem heutigen Gebiet der Stadt Erftstadt, zum Erftkreis vereint. Die Wappen der ehemaligen Kreise sind erloschen. Im neuen Wappen des Erftkreises wird der Name durch das grüne Schildhaupt zum Ausdruck gebracht, in dem das Silberband die Erft darstellt. Der schwarze Jülicher Löwe (mit roter Zunge auf goldenem Fond) und das kurkölnische schwarze Kreuz (auf silbernen Fond) erinnern dagegen an die alten Territorien und früheren Landesherren, die Herzöge von Jülich und das Kurfürstentum in Köln. Mit Erlass des Innenministeriums des Landes NRW erhält der Kreis im November 2003 einen neuen Namen und heißt fortan Rhein-Erft-Kreis.

Logo

Logo des Rhein-Erft-KreisesDer Rhein-Erft-Kreis hat sich mit der Namensänderung im Jahr 2003 für seine Außendarstellung ein neues Logo zugelegt. Dieses für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Erft-Kreises verwendete Logo, soll ein einheitliches Erscheinungsbild vermitteln und damit einen Wiedererkennungswert für den Rhein-Erft-Kreis in seiner Außendarstellung erreichen.
Im Unterschied zum Wappen, das die Historie der Region erklärt, symbolisiert das Logo die Kreisverwaltung als Unternehmen.

Prozess der Logofindung

Im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Umbenennung des Erftkreises in den "Rhein-Erft-Kreis" wurde im Vorfeld an die Berufsbildenden Schulen Goldenberg Berufskolleg, Adolf-Kolping-Berufskolleg und Berufskolleg Kartäuserwall eine Projektarbeit an die Schüler einzelner Klassen gestellt. Sie hatten den Auftrag, im Rahmen eines Unterrichtsprojektes ein Logo zu entwickeln. Hierbei sollten die beiden Flüsse Rhein und Erft in die konzeptionellen Überlegungen einbezogen werden; darüber hinaus wurde der Gestaltungsspielraum nicht eingegrenzt. Ziel soll es sein, den Kreis bekannter zumachen, weshalb der Wiedererkennungswert von hoher Bedeutung ist. Weiterhin ist es wichtig, mit dem Logo die gesamte Bevölkerung anzusprechen – Menschen jeglicher Bevölkerungsschichten und Altersklassen. Nach Abgabe der Logos wurde durch eine Jury, die sich aus politischen Vertretern der Fraktionen, aus Medienvertretern und aus Fachpersonen (Grafik, Design) zusammensetzte, von jeder Schule jeweils ein 1. – 3. Platz gekürt. Diese neun Sieger wurden mit ihren Logoentwürfen im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine weitere Jury wählte aus diesen Entwürfen einen aus, welcher heute das Logo des Rhein-Erft-Kreises darstellt. Abschließend wurde das Logo im Kreistag bestätigt.