Umwelt und Seuchenhygiene - mre-netz regio rhein ahr


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mre-netz regio rhein ahr

Sogenannte Multiresistente Erreger "MRE" - hierzu zählen MRSA, VRE, ESBL und auch CDAD  stellen ein ständig wachsendes Problem dar.

Um diesem gezielt entgegentreten zu können, wurde am 01.09.2010 das "mre-netz regio rhein ahr" gegründet.

Dieses regionale Netzwerk wurde im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung am 31.03.2011 in Siegburg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Netzwerk finanziert sich über Mittel der beteiligten Kommunen (Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Bundesstadt Bonn sowie Kreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)) und bedient sich der Fachkompetenz des Institutes für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, Vorstand Prof. Exner. Für die Zukunft ist darüber hinaus eine enge Kooperation mit der Stadt Köln in Planung.

Im innereuropäischen Vergleich ist es in Deutschland zu einer deutlichen Zunahme von multi-resistenten Erregern gekommen, ohne dass bislang eine nachhaltige Kontrolle, wie z.B. in Holland oder den skandinavischen Ländern gelungen wäre. Aufgrund der gegenwärtigen Lage gilt es als gesichert, dass es sich häufig um eine Schnittstellenproblematik handelt, deren Lösung bzw. Management nur durch intensive Vernetzung auf regionaler Ebene mit entsprechender wissenschaftlicher Begleitung gewährleistet ist.

Ziel des Netzwerkes ist es, die Anforderungen an die Hygiene und im Umgang mit den o.g. "Problemfällen" in allen Einrichtungen der Patientenversorgung (Krankenhäuser, Rehakliniken, Arztpraxen, Rettungsdienste sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen) mit allen hier Beteiligten abzustimmen zum Erhalt der Lebensqualität betroffener Menschen und deren Angehörigen.