Sucht - Beratung und Informationen
Angehörige, Freunde und Bekannte stehen dem Suchtgeschehen meist rat- und hilflos gegenüber. Häufig haben sie mit gutem Zureden, mit Vorwürfen, mit Streit versucht, eine Änderung im Verhalten des Betroffenen herbeizuführen.
Oft haben sie aber auch resigniert, helfen gar, das Suchtmittel zu besorgen und nehmen dem Suchtkranken jegliche Verantwortung ab.
Wir beraten Rat suchende Angehörige darin, wie sie sich der Problematik stellen können.
Wir geben Informationen und vermitteln an Selbsthilfegruppen. Je nach Fall kann auch eine gemeinsame Beratung mit dem Suchtkranken stattfinden.
Artikel und Themen
Entgiftung
In der Entgiftungsphase wird dem Körper das Gift Alkohol bzw. dessen Rückstände entzogen.
Nachsorgebehandlung
Obwohl eine stationäre Entwöhnungsbehandlungen 8 – 16 Wochen dauert, gelingt es in dieser Zeit allenfalls (nicht selten entgegen den Erwartungen des Betroffenen) die Grundlagen für eine andere abstinente Lebensweise zu legen.
Entwöhnungsbehandlung
Man unterscheidet zwischen stationären und ambulanten Entwöhnungsbehandlungen. Diese Behandlungen sind medizinische Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation und werden in Deutschland seit über 30 Jahren durchgeführt. Die Entwöhnungsbehandlungen werden in der Regel von den Rentenversicherungsträgern (LVA und BfA) bezahlt. Arbeitnehmer erhalten während des Aufenthaltes in einer Fachklinik ein Übergangsgeld.
Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit
Der Genuss von Alkohol ist verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Aus diesem Grunde beginnen Alkoholmissbrauch und –abhängigkeit fast immer schleichend.
Medikamentenabhängigkeit
Medikamentenabhängigkeit entsteht durch langjährigen missbräuchlichen Konsum.
Beratungsstellen im Rhein-Erft-Kreis
Abhängigkeitserkrankte legaler Suchtmittel finden im Rhein-Erft-Kreis folgende Beratungsstellen:
