Kopfläuse
Jeder Mensch kann Kopfläuse bekommen. Es spielt keine Rolle, wie oft man sich wäscht und die Wohnung reinigt, denn Kopfläuse leben nicht vom „Schmutz“, sondern von menschlichem Blut. Sie können weder Springen noch Fliegen. Ihre Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt von Haar zu Haar oder auch über gemeinsam benutze Kämme oder Kleidungsstücke. Durch Kopfläuse werden keine Krankheiten übertragen, allerdings verursachen sie lästigen Juckreiz und durch Kratzen auch schon mal Wunden auf der Kopfhaut.
Die beste Maßnahme zur Früherkennung und zur Vorbeugung einer Ausbreitung von Kopfläusen in Familien und Einrichtungen ist eine regelmäßige wöchentliche Untersuchung des Kopfhaares.
Zur Behandlung stehen mechanische Methoden („nasses“ Auskämmen) sowie zugelassenen Insekten abtötende Arzneimittel sowie deren Kombination zur Verfügung.
Detaillierte Informationen finden sich unter www.pediculosis.de.
Wenn Sie bei Ihrem Kind einen Kopflausbefall feststellen und heute noch angemessen behandeln, kann es am nächsten Tag schon wieder Gemeinschaftseinrichtungen besuchen. In der Folgezeit müssen Sie jedoch weiterhin regelmäßige Kontrollen durchführen und eine begonnene Behandlung sorgfältig beenden.
Bei einem Erstbefall benötigt die Gemeinschaftseinrichtung Ihres Kindes eine Erklärung der Erziehungsberechtigten über eine erfolgte Untersuchung und gegebenenfalls Behandlung. Ein ärztliches Attest wird allerdings bei Wiederholungsbefall notwendig.
Hier finden Sie ein Merkblatt zur Vorgehensweise bei Kopflausbefall in einer Gemeinschaftseinrichtung.
