Informationen zu EHEC-Infektionen
26.05.11 10:43 Uhr
Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreis informiert
Häufung von EHEC-Erkrankungen auch in Nord-Rhein-Westfalen
Seit der zweiten Maiwoche ist es in einigen Bezirken Hamburgs und angrenzenden Landkreisen Schleswig-Holsteins zu einer ungewöhnlichen Häufung von Erkrankungen durch Enterohämorhagische Eschericha coli (EHEC) mit Fällen, in denen sich ein Hämölytisch-Urämisches-Syndrom (HUS) als Komplikation entwickelt hat, gekommen. Es treten weiterhin neue Fälle auf vorwiegend, aber nicht ausschließlich, im norddeutschen Raum.Mittlerweile hat die Erkrankungswelle auch NRW erreicht.
Die Mehrzahl der manifesten Erkrankungen tritt als unblutiger, meistens wässriger Durchfall in Erscheinung. Begleitsymptome sind Übelkeit, Erbrechen und zunehmende Bauchschmerzen, seltener Fieber.
Bei 10 bis 20% der Erkrankten entwickelt sich als schwere Verlaufsform eine blutige Darmentzündung mit krampfartigen Bauchschmerzen, blutigem Stuhl und teilweise Fieber. Gefürchtet ist das vor allem bei Kindern vorkommende Hämölytisch-Urämisches-Syndrom (HUS).
Es gibt ungewöhnlich viele schwere Krankheitsverläufe mit Nierenbeteiligung. Die Mehrzahl der Fälle sind weibliche Erwachsene.
Als Ausbruchsursache wird ein kontaminiertes Lebensmittel vermutet.
Die jeweils aktuellen Informationen zum Ausbruchgeschehen erhalten Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts.
Dort finden Sie auch Verlinkungen zum „Bundesinstitut für Risikobewertung - BfR“ und zur „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BzfgA“, wo Sie Verbrauchertipps und Informationen zum Schutz vor EHEC erhalten.
Selbstverständlich steht Ihnen das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises für Rückfragen unter der Rufnummer 02271/83 – 4535 zur Verfügung.
