Impfungen - Impfschutz im Urlaub


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Impfschutz im Urlaub

Fremde Länder bedeuten nicht nur fremde Sitten und Eindrücke, sondern auch fremde Krankheiten.

Der Traumurlaub unter Palmen kann daher leider auch zum gesundheitlichen Alptraum werden. Bei Fernreisen ist zu berücksichtigen, daß die radikale Umstellung auf Klima, andersartige Ernährung und Lebensgewohnheiten den Körper für Infektionskrankheiten anfällig machen. Damit Sie nicht krank aus dem Urlaub kommen, sollten Sie sich vorher über aktuelle Impfvorschriften, bzw. - empfehlungen und Infektionsgefahren im vorgesehenen Reiseland fachmännisch beraten lassen.

Das Gesundheitsamt, das über weitreichende Erfahrungen sowohl auf dem Gebiet der Gesundheitsaufklärung wie auch der seuchenhygienischen Beratung verfügt, sollte daher Ihre erste Adresse sein, wenn es um sachkundige Information geht. Die Beratung bei uns erfolgt individuell, d.h.der Reisestil, die Dauer des Aufenthaltes und die geplanten Aktivitäten müssen berücksichtigt werden. Wichtig ist die rechtzeitige Planung, damit zu Beginn der Reise der Schutz durch die Impfungen bereits eingetreten ist und die erforderlichen Abstände zwischen den einzelnen Impfungen eingehalten werden können.

Leistungsspektrum des Arbeitsbereiches Impfen/ Reisemedizin:

  • Telefonische Beratung (02271 - 83 - 2386)
  • Reisemedizinische Sprechstunde nur im Gesundheitsamt Bergheim nach telefonischer Terminabsprache
  • Reiseimpfungen
  • Verschreibung medikamentöser Prophylaxe
  • Gelbfieber-Impfstelle

Gelbfieber

Diese gefährliche, von Mücken übertragene Viruskrankheit kommt in bestimmten Regionen Zentralafrikas und Südamerikas vor. Sie ist mit einer hohen Sterblichkeit verbunden. Die Gelbfieberimpfung ist die einzige im internationalen Reiseverkehr vorgeschriebene Immunisierung. Für welche Länder dies zutrifft, können Sie bei uns erfragen. Die einzige staatlich zugelassene Gelbfieberimpfstelle im Rhein-Erft-Kreis ist im Gesundheitsamt Bergheim.

Cholera

Die Infektion dieser schweren Durchfallerkrankung erfolgt meist über verseuchtes Trinkwasser oder verunreinigte Nahrungsmittel. Eine Schutzimpfung wird nur bei individuell erhöhtem Infektionsrisiko empfohlen oder kann, abweichend von den offiziellen Bestimmungen, bei der Einreise verlangt werden, wenn der Reisende aus einem Infektionsgebiet kommt. Aus diesem Grund sind Nachfragen zum jeweiligen aktuellen Infektionsgeschehen im Reiseland unerläßlich.

Tetanus (Wundstarrkrampf )

Bereits kleinste, unbeachtete Wunden können dem Erreger als Eintrittpforte ausreichen. Ein vollständiger Impfschutz sollte auch zuhause vorhanden sein. Deshalb ist die bevorstehende Reise ein guter Anlaß, die Impfung aufzufrischen.

Diphtherie

Diese durch Tröpfcheninfektion übertragene, bei uns seltene Krankheit, tritt in anderen Ländern noch häufig auf. Der Impfstoff steht auch als Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus zur Verfügung.

Poliomyelitis (Kinderlähmung) Viele Länder sind bereits poliofrei. In Afrika, Asien und im Vorderen Orient ist das Virus noch weit verbreitet. Bei Reisen dorthin ist ein Impfschutz anzuraten.

Hepatitis A (Leberentzündung)

Gegen diese Infektion, die über Nahrungsmittel oder bei Hygienemängel übertragen wird, steht eine aktive Impfung, oder in Ausnahmefällen ( Last minute Reisen ) eine passive Impfung zur Verfügung.

Typhus

Bei Reisen unter einfachen Bedingungen in Länder mit niedrigem Hygienestandard ist eine Schutzimpfung gegen diese Durchfallerkrankung erforderlich.

Malaria

Die Malaria ist eine durch Stechmücken übertragene Infektionskrankheit, die in Afrika, Asien und Lateinamerika vorkommt. Durch Schutz vor Mückenstichen kann das Infektionsrisiko deutlich verringert werden. Für Reiseziele mit niedrigem Malariarisiko kann es genügen, ein Reservepräparat zur Notfallbehandlung ( A Stand-by A ) mitzunehmen. In Gebieten mit erhöhtem Infektionsrisiko ist eine medikamentöse Prophylaxe zu empfehlen. Welches Antimalariamittel, bzw. welche Kombination für Ihr Reiseziel notwendig ist, können Sie bei uns erfahren.

Kosten:

Die reisemedizinische Beratung führen wir kostenlos durch. Schutzimpfungen für eine private Auslandsreise müssen privat bezahlt werden. Bei beruflich bedingten Auslandsreisen trägt der Arbeitgeber die Kosten. Manche Krankenkassen erstatten jedoch gegen Vorlage der Impfrechnung zumindest teilweise die Kosten auch bei Reiseimpfungen. Nutzen Sie unsere Reisemedizinische Beratung.