Sucht und Entwöhnung - Nachsorgebehandlung


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Nachsorgebehandlung

Obwohl eine stationäre Entwöhnungsbehandlungen 8 – 16 Wochen dauert, gelingt es in dieser Zeit allenfalls (nicht selten entgegen den Erwartungen des Betroffenen) die Grundlagen für eine andere abstinente Lebensweise zu legen.

Oft ist ein Arbeitsplatzwechsel notwendig, bzw. muss eine (neue) Arbeit gefunden werden, bei nicht wenigen steht eine Trennung bzw. ein "Wieder-zueinander-finden" an. Dem Aufforderungscharakter der Werbung oder von Bekannten, doch einen mit zu trinken, muss eine feste abstinente Haltung entgegengesetzt werden. Dies alles ist schwer.

So kommt es gerade nach Abschluss einer Behandlung vermehrt zu Rückfällen, die, wenn sie nicht aufgefangen werden, sehr unangenehme Konsequenzen haben können.

Die Leistungsträger haben deshalb reagiert und bieten allen Absolventen stationärer Entwöhnungsbehandlungen eine Nachsorgetherapie an.

Bei Bedarf können wir bei der Suche nach einer adäquaten Nachsorgebehandlung behilflich sein.

Selbsthilfegruppen

Seit Anfang des letzten Jahrhunderts, also lange bevor Professionen wie Sozialarbeiter, Psychologen usw. begannen, sich um Suchtkranke zu kümmern, helfen Selbsthilfeorganisationen Betroffenen sowie deren Familien und Freunden bei der Bewältigung von Suchterkrankungen.

In den 40er Jahren entstand in den USA die weltweite Bewegung der "Anonymen Alkoholiker", mit ihren Untergruppen für Angehörige.

In den letzten Jahren haben sich neue Gruppen gebildet, die sich ebenfalls um Suchtkranke bemühen.

Im Rhein-Erft-Kreis gibt es Selbsthilfegruppen verschiedener Organisationen. Es würde den Rahmen dieser Seite sprengen, alle Gruppen aufzuzählen. Bitte erfragen Sie bei den Beratungsstellen die Gruppen und die Treffpunkte in Ihrer Umgebung.