Individuelle Folgen des Rauchens – und Nicht-Rauchens
Ihr Körper kann sich auch nach jahrelangem Rauchen regenerieren.
Nehmen wir einmal an, Sie hören mit dem Rauchen auf. Was passiert in Ihrem Körper? Prüfen Sie, ob es für Sie und ihre Umgebung – und vor allem die Kinder – lohnenswert ist:
Der Raucherhusten ist weg, weil die feinen Härchen in den Lungen, die Fremdstoffe entfernen sollen, nachgewachsen sind.
Sie sind allgemein leistungsfähiger.
Ihr Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, ist wesentlich geringer.
Das Risiko der Krebserkrankung der Mundhöhle ist nur noch halb so groß wie das eines Rauchers/ einer Raucherin.
Nach 20 Minuten
Blutdruck, Körpertemperatur und Herzschlagfrequenz sinken auf gleiche Werte wie bei einem Nichtraucher.Nach 8 Stunden
Der Raucheratem ist weg. Giftiges Kohlenstoffmonoxid in roten Blutkörperchen wird durch Sauerstoff ersetzt.Nach 24 Stunden
Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist gesunken.Nach 48 Stunden
Veränderungen in den Nervenendungen verfeinern den Geruchs- und Geschmackssinn wieder.Nach drei Tagen
Sie atmen merklich besser.Nach drei Monaten
Die Blutzirkulation hat sich verbessert. Das Gehen wird leichter. Die Lungenkapazität hat sich um rund 30 Prozent gesteigert.Nach 9 Monaten
Die chronische Reizung der Nasennebenhöhlen ist verebbt.Der Raucherhusten ist weg, weil die feinen Härchen in den Lungen, die Fremdstoffe entfernen sollen, nachgewachsen sind.
Sie sind allgemein leistungsfähiger.
Nach einem Jahr
Ihr Risiko einer koronaren Herzerkrankung ist nur noch halb so hoch wie das Risiko eines Rauchers.Nach 2 Jahren
Ihr Herzinfarktrisiko nimmt ab.Ihr Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, ist wesentlich geringer.
Das Risiko der Krebserkrankung der Mundhöhle ist nur noch halb so groß wie das eines Rauchers/ einer Raucherin.
Nach 10 Jahren
Gratulation – Sie haben es geschafft: Ihr Risiko, an Lungenkrebs zu sterben ist so gering wie das jeden Nichtrauchers.
(Quellen: American Cancer Society / Verein Herz und Gefäße e.V. Bad Oeynhausen in Zusammenarbeit mit der Kardiologischen Klinik des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen)
Überzeugt? – Was tun? Wo gibt es Beratung und Hilfen?
Wenn Sie aufhören möchten zu rauchen, so gibt es eine Fülle von Hilfen. Hier die wichtigsten:
- Krankenkassen
Alle Krankenkassen haben sich dem Ziel, Tabakkonsum reduzieren / Nichtrauchen verschrieben.
Schauen Sie mal auf die Webseiten Ihrer Krankenkasse! Es werden beispielsweise Kurse wie: In zehn Schritten zum Nichtrauchen angeboten. - Bundesministerium für Gesundheit
Tabakkonsum das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko – und was Sie dagegen tun können. - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Infomaterialien zur Förderung des Nichtrauchens (mit kostenlosen Broschüren, mit denen Sie es schaffen können, nicht mehr zu rauchen.
