Aktuelles - Regierungspräsidentin Walsken eröffnet zentrale Regierungsstelle in Niederaußem


Sie sind hier: Startseite > Themenbereich > Aktuelles > Meldung
Lesehilfen:lineare Seitendarstellung mehrspaltige Seitendarstellung Schriftgrad erhoehen Schriftgrad verkleinern

Regierungspräsidentin Walsken eröffnet zentrale Regierungsstelle in Niederaußem

03.11.15 10:52 Uhr
Landrat Michael Kreuzberg fordert Abbau der Bürokratie
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Regierungspräsidentin Walsken hatte alle Landräte des Regierungsbezirks Köln nach Bergheim-Niederaußem eingeladen, um die dritte zentrale Regierungsstelle für Flüchtlinge des Landes Nordrhein-Westfalen "offiziell" zu eröffnen. Den Betrieb hatte die zentrale Stelle bereits vergangene Woche aufgenommen.

In ihrer Begrüßungsrede dankte die Regierungspräsidentin den Kommunen und Kreisen für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Unterbringung der Flüchtlinge.  Mit der Schaffung der neuen Registrierungsstelle sei ein wichtiger Schritt getan, um die schnelle Weiterleitung der Flüchtlinge durch ein geordnetes Registrierungssystem zu ermöglichen, so Walsken.

Landrat Michael Kreuzberg sprach für die anwesenden Landräte und forderte einen Abbau der Bürokratie, der bei der Unterbringung der Flüchtlinge oftmals ein Hemniss darstelle. Kreuzberg begrüsste ausdrücklich die Sonderregelungen im Vergabrecht und den Erlass des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz, hinterfragte aber kritisch, ob dies ausreiche.

Die Flüchtlinge kommen künftig mit all ihrem Gepäck nach Bergheim-Niederaußem, um dort zunächst zentral erfasst zu werden. Noch vor Ort soll dann möglichst schnell entschieden werden, wo die Menschen weiter untergebracht werden. Dies könne dann auch in einem anderen Bundesland geschehen.