Aktuelles - Wohnen im Alter im Netz!


Sie sind hier: Startseite > Themenbereich > Aktuelles > Meldung
Lesehilfen:lineare Seitendarstellung mehrspaltige Seitendarstellung Schriftgrad erhoehen Schriftgrad verkleinern

Wohnen im Alter im Netz!

26.07.10 13:27
Landrat Stump dankt 14 Studierenden für gelungene Projektarbeit

"Die Kommunen des Rhein-Erft-Kreises vor den Herausforderungen des demografischen Wandels/Schwerpunkt: Wohnen im Alter" – so lautete der Projektvorschlag von Landrat Werner Stump und Bürgermeisterin Maria Pfordt an die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abteilung Köln, für das Projektstudium 2009/2010, denn sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung lassen auch die Menschen im Kreisgebiet immer älter werden. Richtungskorrekturen in fast allen Lebensbereichen stellen Kommunalpolitik und Verwaltungen vor große Herausforderungen. Eine Tendenz in der kommunalen Seniorenpolitik zeichnet sich schon jetzt deutlich ab: Ambulant vor stationär – und das möglichst unter Beibehaltung der Eigenständigkeit. Neue Wohnmöglichkeiten, die in anderen Regionen bereits Gang und Gäbe, in unserem Kreisgebiet bisher jedoch nicht etabliert sind, stellen ein generelles Ziel kommunaler Seniorenpolitik dar, dem sich auch der Rhein-Erft-Kreis nicht verschließen möchte. Der Auftrag an die Projektgruppe lautete deshalb, auf jeden Fall seniorengerechte Wohnmöglichkeiten vorzustellen, die auch im Fall der Pflegebedürftigkeit Lebensqualität bieten und Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen.

"Ein wichtiges Anliegen ist mir, für die Menschen in unserem Kreisgebiet ein zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner zu sein," so Stump. "Grundvoraussetzung für bürgernahe Arbeit ist dabei die Einbeziehung der Meinung der Bürgerinnen und Bürger", so der Landrat weiter.

Neben den unterschiedlichsten Wohnformen wurden Themenbereiche wie "Demografische Entwicklung", "Demenz" einschließlich Unterbringungsmöglichkeiten für Demenzerkrankte, "Wohnraumanpassung", "Wohnumfeld", "Ehrenamtliches Engagement und Netzwerke", "Handlungsansätze für öffentliche und gesellschaftliche Akteure" sowie "Konkrete Handlungsansätze für die Kreisstadt Bergheim" ausführlich behandelt und zu einer umfangreichen Projektarbeit zusammengeführt.

Stellvertretend für Landrat Werner Stump dankt Birgit Mrotzek, Leiterin des Amtes für Familien, Senioren und Soziales, den Studierenden im Kreishaus für die gelungene Projektarbeit mit der Übergabe je einer gedruckten Ausgabe.

"Im Rahmen der Ausbildung war das Projekt eine interessante Herausforderung für alle Beteiligten," zieht Projektsprecherin Christina Ulhaas Bilanz. "Wir sind aber auch realistisch genug um zu wissen, dass die meist kostenintensiven Maßnahmen bei leeren öffentlichen Kassen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können. Dennoch würden wir uns freuen zu erleben, wenn einige unserer Anregungen in der Praxis Anwendung finden."