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"Waisenkind Europa?"

04.02.14 15:43 Uhr
Eine gesellschaftliche Herausforderung für Politik, Kunst, Medien und Wissenschaft
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Thomas Reinke, Katja Hensel, Giesela Steinhauer,  Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Paul Weifens
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Fehlt es an Emotionen, mangelt es an Sympathie? Warum fällt es vielen Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Medien und Wissenschaft so schwer, aus fester innerer Überzeugung für Europa Partei zu ergreifen?

Der Rhein-Erft-Kreis, Europe-Direct-Informationszentrum Köln und der Region Köln/Bonn e.V. haben in Kooperation zu einer Europaveranstaltung ins Max-Ernst-Museum in Brühl eingeladen, um diese Fragen zu beantworten.

Unter den 120 Gästen im Publikum war auch Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Humbold-Viadrina School of Goverance, Herr Prof. Dr. Paul Welfens, Jean-Monnet-Lehrstuhl an der Universität Wuppertal, Herr Thomas Reinke, WDR–Programmchef von "Funkhaus Europa" sowie Frau Katja Hensel, Regisseurin und Schauspielerin mit denen die WDR-Moderatorin Giesela Steinhauer im Rahmen einer Podiumsdiskussion über das "Waisenkind Europa?" diskutierte. Die prominenten Gäste berichteten gerne über Ihre persönlichen Geschichten von und mit Europa.

Als Gastgeber hob Landrat Michael Kreuzberg die vielfältigen Verflechtungen der Schulen im Rhein-Erft-Kreis auf europäischer Ebene hervor. Einmalig unter den Kreisen in Nordrhein-Westfalen sei, dass der Rhein-Erft-Kreis über drei Europaschulen verfüge.

Des Weiteren wies er auf die Bedeutung der anstehenden Europawahl im Mai d.J. hin. Es müsse den politischen und gesellschaftlichen Akteuren gelingen, die Menschen für Europa zu begeistern und ihre Stimme bei der Wahl zum Europäischen Parlament abzugeben. Europa dürfe im globalen Vergleich mit Ländern, wie den USA, China und Indien nicht ins Hintertreffen geraten. 

In der lebendig geführten Diskussion wurden zwar unterschiedliche Standpunkte für weitere Integrationsschritte dargelegt; aber in der Sache, dass es keine Alternative zu einem weiteren zusammen wachsen Europas gäbe, waren sich alle PodiumsteilnehmerInnen einig.