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Veranstaltungen an stillen Feiertagen

21.03.16 10:22 Uhr
Das Feiertagsgesetz NW bietet den Bürgern an Sonn- und Feiertagen Schutz vor Belästigungen. Insbesondere gelten für "stille Feiertage" wie z.B. den Karfreitag noch umfassendere Schutzvorschriften.

Folgende Tätigkeiten bzw. Veranstaltungen sind an diesem Tag ganztägig von Karfreitag, 5.00 Uhr bis Karsamstag, 6.00 Uhr verboten:

Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen und alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen, der Betrieb von Spielhallen und ähnlichen Unternehmen und gewerbliche Annahme von Wetten, ebenso musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieben. Tanzveranstaltungen sind bereits ab 18.00 Uhr an Gründonnerstag verboten.

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass das Ladenöffnungsgesetz nicht zulässt, an Ostermontag Back- und Konditorwaren, Blumen und Zeitungen zu verkaufen. An Ostersonntag gelten die generellen Sonn- und Feiertagsregelungen.

Ausnahmegenehmigungen für "stille Feiertage" können bei der Bezirksregierung Köln beantragt werden. Ein Verstoß gegen das Feiertagsgesetz bzw. gegen das Ladenöffnungsgesetz stellt einen Bußgeldtatbestand dar.