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Untere Bodenschutzbehörde arbeitet im Vollzug mit der Bodenbelastungskarte für Auenbereich von Rotbach und Erft

09.02.16 09:14 Uhr
Bereits seit mehreren Jahrhunderten gelangen über den Rotbach Schwermetalle aus dem ehemaligen Erzbergbau Mechernich in die Erft und deren Überschwemmungsgebiete.

Die im Dezember 2014 fertiggestellte Bodenbelastungskarte für den Auenbereich von Rotbach und Erft zeigt die aktuelle Schadstoffsituation und grenzt die Bodenflächen mit erhöhtem Bleigehalt ein.

Betroffen von den erhöhten Bleiwerten sind insbesondere die landwirtschaftlichen Flächen in den Überschwemmungsgebieten von Erftstadt-Gymnich, Friesheim, Niederberg und Kerpen-Brüggen sowie Siedlungsbereiche im Überschwemmungsgebiet von Lechenich.

Die jetzt nochmals bestätigten Bleibelastungen stellen keine akute Gefährdung für Menschen und Tiere dar.
Es konnte festgestellt werden, dass bei den im Überschwemmungsgebiet vorhandenen öffentlichen Kinderspielplätzen, einschließlich der Spielflächen der Schulen und Kindergärten, aufgrund von Bodenaustausch, Versiegelung und/oder Bepflanzung kein Kontakt zu Boden mit erhöhten Bleigehalten gegeben ist.

Die Bodenbelastungen können jedoch in Privatgärten für spielende Kleinkinder und Personen, die selbstangebautes Gemüse verzehren, relevant sein.

Die Untere Bodenschutzbehörde hat daher im vergangenen Sommer umfangreiche Begehungen durchgeführt, um feststellen zu können, ob solch sensible Nutzungen stattfinden.
Die Eigentümer der Grundstücke mit relevant erhöhten Bleigehalten wurden ermittelt und haben ein Informationsschreiben zur sicheren Gartennutzung erhalten.