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Flüchtlingshilfe

22.09.15 11:12 Uhr
Landrat Michael Kreuzberg nimmt Spende entgegen

Ein Unternehmer aus dem Rhein-Erft-Kreis hat dem Rhein-Erft-Kreis eine Spende i.H. von
15.000,- Euro für die Versorgung von Flüchtlingen im Rhein-Erft-Kreis zukommen lassen. Der Spender möchte hierbei anonym bleiben.

Landrat Michael Kreuzberg hat zur Verwendung der Spende in der Kreisverwaltung hausintern einen Härtefallfonds eingerichtet, der von der Abteilung Rettungsdienst des Ordnungsamtes verwaltet wird.

Mit der Geldspende sollen medizinische Sachleistungen für Flüchtlinge finanziert werden, die nach den Regelungen des Asylbewerberleistungsgesetzes nicht vom Land NRW übernommen werden. Hierunter fallen beispielsweise Behandlungen bei einem Facharzt, Seh- und Lesehilfen oder Hörgeräte. Auch können aus diesem Therapien gegen posttraumatische Belastungsstörungen finanziert werden. Auf der Flucht aus ihren
Heimatländern sind Frauen und Kinder oftmals Vergewaltigungen und Missbrauch ausgesetzt gewesen und bedürfen daher einer psychotherapeutischen Behandlung, die ebenfalls aus dem von Michael Kreuzberg eingerichtetem Fonds finanziert werden kann.

"Die Hilfeleistungen, die wir erbringen können, sind vielschichtig und einzelfallbezogen. Für die hier eingegangene Spende bin ich daher sehr dankbar und setze sie ausschließlich zum Wohle der Flüchtlinge ein", so Kreuzberg.

Die kreisangehörigen Kommunen sind für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig. Hierbei sind aber auch stets Einsatzkräfte vor Ort, die der Kreisverwaltung zugeordnet sind. Die ärztliche Versorgung begleitet das Kreisgesundheitsamt, Feuerwehr und Rettungsdienst sind dem Ordnungsamt zugeordnet. Und eben in diesen Bereichen greift die Spende des anonymen Unternehmers aus dem Rhein-Erft-Kreis.