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Späte Folgen ohne Frühe Hilfen

06.06.16 10:08 Uhr
Experten aus Jugendhilfe und Gesundheitsförderung tagten im Kreishaus
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Fachtagung "Frühe Hilfen" im Kreishaus ausgebucht
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Welche unterstützenden Maßnahmen benötigen junge Eltern oder alleinerziehende Mütter, wenn sie nicht in der Lage sind, angemessen auf die Bedürfnisse von Säuglingen oder Kleinkindern zu reagieren? Das war das zentrale Thema der ersten gemeinsamen Fachtagung der Frühen Hilfen im Rhein-Erft-Kreis, die am 01.06.2016 im Kreishaus Bergheim stattfand und mit 150 zufriedenen Teilnehmern restlos ausgebucht war.

Ziel der Veranstaltung war der gemeinsame Informationsaustausch zwischen Fachkräften aus den Bereichen Jugendhilfe und Gesundheitsförderung sowie ein Qualifizierungsangebot in Form von Fachvorträgen und themenspezifischen Workshops.

Der Neurologe und Psychiater Dr. Michael Hipp wies in einem beeindruckenden Vortrag darauf hin, welch fatale Folgen eine Bindungsstörung zwischen Mutter und Säugling haben kann und der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin Herr Dr. Karl-Josef Eßer hob den Stellenwert einer intensiven Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsförderung hervor.

Dr. Franz-Josef Schuba, Leiter des Gesundheitsamtes, bedankte sich bei den Teilnehmern für das große Interesse an der Veranstaltung und zeigte sich überzeugt, dass sämtliche Leistungen im Bereich der Frühen Hilfen nicht nur eine große Bedeutung für das Kindeswohl hätten, sondern gleichzeitig als Investition zu betrachten seien, die sich für unser Gemeinwesen langfristig auszahlen werde.