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Rhein-Erft-Kreis startet durch mit E-Mobility

14.05.13 07:22 Uhr
RWE Deutschland und der Rhein-Erft-Kreis installieren Ladesäulen für Elektroautos und E-Bikes
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Landrat Werner Stump, Kommunalbetreuer Siegbert Kobus, Kreisdirektor Michael Vogel
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Zwei E-Bikes gehören ab jetzt auch zur Flotte des Rhein-Erft-Kreises

Infrastruktur bildet Grundlage für Elektromobilität

Jeweils eine Ladestation für Elektroautos und eine für E- Bikes stehen ab sofort in Bergheim in der Nähe des Kreishauses am Willy-Brandt-Platz 1. Landrat Werner Stump nahm heute gemeinsam mit Siegbert Kobus, Kommunalbetreuer von RWE Deutschland, die "Strom-Tankstellen" in Betrieb. Mit einem Ladekabel "tankten" sie ein Elektroauto auf. Das Fahrzeug gehört zur Elektrofahrzeug-Flotte des Unternehmens.

Für die E-Mobilität auf zwei Rädern nahm Landrat Stump zwei nagelneue Elektrofahrräder (E-Bikes) von Kommunalbetreuer Kobus für den Rhein-Erft-Kreis in Empfang.

"Mit unserem Engagement im Bereich Elektromobilität leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wir sorgen für die Infrastruktur, ohne die eine alltägliche Nutzung von Elektroautos oder E-Bike-Ladesäulen nicht möglich ist", erklärt Kobus.

Die Ladestation für E-Bikes kann ab sofort von bis zu drei E-Bike Fahrern gleichzeitig genutzt werden. RWE Deutschland baut im Rahmen der Aktion RWE E-Bikes on Tour derzeit ein Ladestationsnetz auf. Bereits in über 200 Kommunen im RWE-Netzgebiet können die Akkus von E-Bikes an öffentlich zugänglichen Stationen aufgeladen werden.

Landrat Werner Stump sagte: "Die Elektromobilität ist ein Zukunftsthema, das wir als Rhein-Erft-Kreis vorantreiben wollen. Die öffentlichen Ladestationen sind die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und eine Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer".

Elektroautos sind sauber und leise – sie unterstützen die Schonung fossiler Brennstoffe und die Einhaltung der künftig europaweit geltenden CO2-Grenzwerte. Auch der nahezu geräuschlose Motor trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in den Städten bei.

Bis maximal 50 Kilowatt kann je nach Ladestationstyp ein RWE-Ladepunkt für Elektroautos liefern, während es eine Haushaltssteckdose lediglich auf zwei bis drei Kilowatt bringt. Leistungsfähige Batterien in den Elektrofahrzeugen ermöglichen bereits jetzt Reichweiten von über 100 Kilometern. Die erforderliche Strommenge hierfür kann man bei einer entsprechenden Batterie schon in 60 Minuten laden. Durch die automatische Identifizierung über das Ladekabel funktioniert der Ladevorgang unkompliziert: Die Steuerung der Station
erkennt das Fahrzeug des Kunden und leitet die Informationen über die geladene Energiemenge per Mobilfunk an das RWE Kundencenter weiter.

Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochtergesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die
Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiter.