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Rhein-Erft-Kreis nimmt weitere Bodenproben zur Erkundung der Schwermetallbelastungen im Auenbereich von Erft und Rotbach

06.06.14 09:53 Uhr
Bereits seit mehreren Jahrhunderten gelangen über den Rotbach Schwermetalle aus dem ehemaligen Erztagebau Mechernich in die Erft.

Die Schwermetalle setzten sich in den Sedimenten ab und gelangten bei Hochwasser auf die Felder und Wiesen im Überschwemmungsgebiet. In der Vergangenheit konnten sich die Sedimente auch in den heutigen Siedlungsbereichen ablagern.

Die Verteilung der Schwermetallbelastungen soll nun in einer digitalen Karte dargestellt werden.
Hierfür werden im Auftrag des Amtes für Kreisplanung und Umweltschutz des Rhein-Erft-Kreises rund 300 Bodenproben genommen und auf ihren Schwermetallgehalt untersucht. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln des Landes NRW unterstützt.

In den nächsten Tagen werden daher rund 300 Grundstückseigentümer/innen Post vom Umweltamt des Rhein-Erft-Kreises bekommen und gebeten, die Probenahme auf ihren Grundstücken zu unterstützen. Die Grundstücke wurden nach den Kriterien der Flächennutzung, Überschwemmungshäufigkeit und Bodenart ausgewählt. Die Eigentümer bleiben anonym.

Ab Ende Juni werden dann die Proben vor Ort genommen. Die fertige Bodenbelastungskarte wird voraussichtlich im Frühjahr 2015 vorliegen und wird Informationen über die Verteilung der Schadstoffe im Oberboden enthalten.