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Radschnellweg Köln-Frechen

09.02.16 11:28 Uhr
Kooperationsvereinbarung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie unterzeichnet

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Wettbewerbsbeitrag zum Radschnellweg Köln-Frechen, den die Stadt Köln, die Stadt Frechen und der Rhein-Erft-Kreis gemeinsam eingereicht hatten, prämiert und eine Förderzusage für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erteilt.

Der Radschnellweg Köln-Frechen wird die Kölner Innenstadt sowie die Universität zu Köln mit dem Bahnhof in Frechen auf direktem Weg verbinden. Insbesondere für Berufspendler, aber auch für alle anderen mit dem Rad Fahrenden wird diese schnelle und direkte Wegeverbindung von großem Interesse sein.

Nachdem nun alle erforderlichen politischen Beschlüsse eingeholt wurden und die Haushalte rechtskräftig sind, konnte als nächster Schritt die Kooperationsvereinbarung zur Erstellung der Machbarkeitsstudie von allen Projektbeteiligten Anfang Januar 2016 unterschrieben werden. Damit steht der in Kürze stattfindenden Veröffentlichung der Unterlagen in einer europaweiten Ausschreibung zur Findung eines Generalplaners nichts mehr entgegen.

Die Projektpartner gehen davon aus, dass der Generalplaner im Sommer 2016 beauftragt wird und mit seiner Arbeit beginnen kann. Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie wird ein Jahr veranschlagt. Mit ersten "Tendenzen" wird Ende 2016 gerechnet; eine Bürgerbeteiligung mit verschiedenen Aktionen ist für Ende 2016 / Anfang 2017 vorgesehen.

Nach der vollständigen Erstellung der Machbarkeitsstudie folgen dann die Beratungen mit dem Land als Fördergeldgeber und allen politischen Gremien zur Fortführung der Planung.

"Der Rhein-Erft-Kreis ist geprägt durch Natur- und Landschaftsräume und hat einen hohen Freizeitwert. Seine Nähe zur Metropole Köln macht ihn auch zu einem beliebten Lebensraum für Ein- und Auspendler. Der neue Radschnellweg Köln – Frechen wird für diese Berufspendler eine attraktive Alternative zum Auto darstellen und, kombiniert mit den Angeboten des ÖPNV, zukunftsweisend sein. Das Streckennetz der Radregion Rheinland und des fahrradfreundlichen Rhein-Erft-Kreises wird dadurch um eine attraktive Fahrradroute ergänzt", so Berthold Rothe, Dezernent für Straßenbau und Verkehrswesen des Rhein-Erft-Kreises.