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Preis für Zivilcourage

26.09.14 11:28 Uhr
Auch in diesem Jahr wurden wieder Menschen mit Engagement für Sicherheit und Zivilcourage im Rhein-Erft-Kreis mit dem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet.
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Landrat Michael Kreuzberg mit den Preisträgern für Zivilcourage
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Mit diesem Preis werden Menschen geehrt, denen Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und Desinteresse fremd sind und die sich, ungeachtet möglicher Konsequenzen, für andere einsetzen. Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen Vorschläge wurde der mit 3.000,00 Euro dotierte Preis erstmals geteilt.

So erhielten drei Männer den Preis von jeweils 500,00 € für ihr selbstloses Handeln, als sie im September 2013 einer jungen Frau in Brühl auf offener Straße zu Hilfe eilten, nachdem diese von einem bewaffneten, maskierten Mann angegriffen wurde. Der Angreifer schoss auf die Helfer, zum Glück nur mit einer Luftdruckpistole.
Bis zum Eintreffen der Polizei konnten die drei Helfer den bewaffneten Mann festhalten.

Weiterhin wurden zwei Mitarbeiter des Jugendamtes der Stadt Kerpen mit dem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. Ebenfalls im September 2013 kamen die beiden Mitarbeiter einem Kollegen zu Hilfe, der von einem aggressiven Angehörigen einer Kundin angegriffen wurde. Einer der beiden Helfer wurde dabei selber schwer verletzt. Auch sie erhielten den Preis für Zivilcourage in Höhe von jeweils 500,00 .

Des Weiteren wurde der Preis für Zivilcourage an das Aktionsbündnis "Pulheim Putzmunter" vergeben. Das Aktionsbündnis, zusammengesetzt aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen, Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen und Kirchen sowie sonstiger Institutionen in der Stadt Pulheim, weist durch sogenannte "Putztage" auf die Hintergründe rechtsradikaler bzw. rechtsextremer Schmierereien hin und entfernt diese ungeachtet der damit verbundenen Bedrohungen und Anfeindungen.

In der Kreistagssitzung am 25.09.2014 wurden die Preisträger entsprechend geehrt. Landrat Michael Kreuzberg bedankte sich zu Beginn der Sitzung bei den Preisträgern und betonte, dass eine Wegschau-Mentalität in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.