Aktuelles - "Hinter den Kulissen des Phantasialands"


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"Hinter den Kulissen des Phantasialands"

27.07.10 14:34 Uhr
Berufswahlorientierung im Rhein-Erft-Kreis, Sommercamp für Schülerinnen und Schüler

Samantha Thelen, 15-jährige Schülerin der Hauptschule aus Hürth-Hermülheim möchte später einmal Köchin werden. Da kommt das Praktikum im Phantasialand gerade richtig, denn in der Küche für die Mitarbeiter des Phantasialandes schnuppert sie während des Praktikums in diesen Beruf hinein.

"Ich muss schon selbständig arbeiten, Gemüse schälen und schneiden, aber auch an der Essensausgabe mithelfen", so Samantha zu den Journalisten, die im gestrigen Pressegespräch viele Fragen an die Jugendlichen hatten.

Drei Akteure im Rhein-Erft-Kreis arbeiten eng zusammen, um den jungen Menschen die Möglichkeit einzuräumen, in den Sommerferien ein Schnupperpraktikum im Phantasialand Brühl zu ermöglichen. Die Agentur für Arbeit Brühl unter Geschäftsführung von Roswitha Stock stellte den Kontakt zum Freizeitpark her. Koordiniert wird die Maßnahme durch den Rhein-Erft-Kreis, Bereich Berufswahlorientierung unter Leitung des Jugendamtes, Herrn Dieter Irsch.

Die Schulaufsicht hat die Kontakte in die Schulen zu den sogenannten Berufseinstiegsbegleiter hergestellt. So können zur Zeit insgesamt 12 Jugendliche aus fünf verschiedenen Hauptschulen im Rhein-Erft-Kreis ein Praktikum in verschiedensten Berufen beim Phantasialand in Brühl absolvieren. Begleitet wird dieses Praktikum durch eine individuelle Berufsberatung und ein Bewerbungstraining durch die Agentur für Arbeit Brühl.

Bjarne Dahmen arbeitet in der Schreinerei und freut sich über die Arbeit "draußen" im Park, wie er betont. "Meine Berufswünsche sind vielfältig, was ich später genau machen werden, weiß ich noch nicht. Die Arbeit in der Schreinerei ist prima", so Bjarne.

In den Bereichen Küche, House-Keeping, Hotel, Gärtnerei und im Service sind die 14 bis 16-jährigen Jungen und Mädchen im Einsatz.

Joachim Kamlot, Unternehmenskommunikation Phantasialand Brühl, schwärmt für die Jugendlichen und hebt ihre Zuverlässigkeit hervor. Hinter verdeckter Hand verrät er den Pressevertretern, dass der Einsatz der Jugendlichen am Ende der Praktikumzeit auch mit einem kleinen Geschenk belohnt werden wird. Was genau, wollte er nicht verraten. Hervorzuheben bei derartigen Projekten ist das gute Miteinander der verschiedenen Akteure. Rhein-Erft-Kreis, die Schulaufsicht und die Agentur für Arbeit ziehen an einem Strang für die Belange der Jugendlichen und ermöglichen eine Vielzahl von Praktika im Wege der Berufswahlorientierung.