Aktuelles - Pferdefleisch in Lasagne und anderen Fertiggerichten


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Pferdefleisch in Lasagne und anderen Fertiggerichten

22.02.13 10:09 Uhr
Erste Untersuchungsergebnisse für den Rhein-Erft-Kreis liegen vor

Das Amt für Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Rhein-Erft-Kreises weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass in den im Kreis ansässigen Supermärkten und Discountern Proben von Lasagne und anderen Fertiggerichten mit Rindfleisch entnommen wurden. Diese Proben werden im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper untersucht. Die Untersuchungen sollen durch DNA-Analysen Aufschluss darüber geben, ob in den als Rindfleisch deklarierten Produkten Pferdefleisch enthalten ist. Eine dieser DNA-Analysen ergab nun, dass es sich bei einer untersuchten Lasagne eines großen Discounteres tatsächlich um Pferdefleisch handelte. Der Vertreiber dieser Lasagne hat diese aber bereits vom Markt genommen. Dennoch wird das Veterinäramt dies nachhaltig kontrollieren. Darüber hinaus weist das Amt für Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung darauf hin, dass das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ab sofort einen neuen Service anbietet: Verbraucher können sich auf der Internetseite www.rueckrufe.nrw.de über Produktrückrufe und Verkaufsstopps von falsch gekennzeichneten Fleischprodukten informieren. Aufgeführt sind hier Produkte von Vertriebsunternehmen, die ihren Hauptfirmensitz in Nordrhein-Westfalen haben.

Die Liste des Ministeriums wird fortlaufend aktualisiert, sobald weitere Rückrufe durch die Unternehmen selbst veröffentlicht werden.

"Wir haben frühzeitig reagiert und unsere Lebensmittelkontrolleure durch den gesamten Rhein-Erft-Kreis geschickt, um unterschiedliche Proben zu nehmen. Insgesamt haben wir 14 Proben entnommen, die wir aufgrund des aufwendigen Testverfahrens nicht selber untersuchen können. Alle Proben werden nach Krefeld zum Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper geschickt. Von dort erhalten wir dann nach und nach die Untersuchungsergebnisse", so Frau Dr. Birgit Roos-von Danwitz, Leiterin des Amtes für Verbraucherschutz, Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Rhein-Erft-Kreises.

In diesem Zusammenhang verweist das Veterinäramt des Rhein-Erft-Kreises insbesondere auf die Veröffentlichungen des Verbraucherschutzministeriums auf www.rueckrufe.nrw.de.