Aktuelles - Landrat Werner Stump empfing 400 Gäste zum Neujahrsempfang 2011 im Phantasialand


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Landrat Werner Stump empfing 400 Gäste zum Neujahrsempfang 2011 im Phantasialand

10.01.11 10:54 Uhr
Geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft

"Unter einer riesigen Lichtkuppel breitet sich schimmernd und geheimnisvoll die unterirdische Stadt Wuze Town vor den Gästen des Neujahrsempfangs 2011 aus..."

In dieses besondere Ambiente des Phantasialands hatte Landrat Werner Stump zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft geladen. In seiner Neujahrsrede hob er zu Beginn hervor, dass die Ansiedlung großer Firmen im Rhein-Erft-Kreis äußerst erfreuliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wird. Allein in den Städten Bergheim und Bedburg entstehen so im kommenden Jahr ungefähr 1.600 neue Stellen, 800 in Frechen und Brühl. Besonders stolz ist Stump auf die Schuldenfreiheit des Rhein-Erft-Kreises, wohlgemerkt als erster Kreis in Nordrhein-Westfalen. Keine Bankverbindlichkeiten und somit keine Zinsen und Tilgungen trüben den Haushalt des Kreises seit nunmehr weit über drei Jahren.

Die dienstleistungsorientierte, bürgerfreundliche, ja die virtuelle Kreisverwaltung ist weiterhin im Fokus des Landrates. So geht der Kreis auch weiterhin voran, so beispielsweise mit einem Modellprojekt mit der Deutschen Post, dem E-Postbrief, mit dem Inhalte elektronisch sicher und uneinsehbar übertragen werden können. Aber auch für diejenigen Bürger, die nicht online agieren, stellt diese Art der Datenübermittlung einen sicheren Weg dar, denn bei diesen Bürgern druckt die Post den elektronischen Brief aus und stellt ihn in klassisch bewährten Weise mit dem guten alten Postboten zu.

Auch das Wort des Jahres 2010, der Wutbürger, spielte in der Rede des Landrates eine wesentliche Rolle. Denn die aktuelle Vertrauenskrise zwischen der Politik und dem Bürger spiegelt diesen Begriff wider.

Der Landrat mahnte Parteien, Wirtschaft und Gewerkschaften an, die Entfernung zwischen dem Bürger und den eigenen Institutionen nicht zu vergrößern, denn nicht das "Mehr" hat Zukunft, sondern das "Verantwortbare", so Stump zu den Gästen. "Wir müssen uns damit abfinden, unseren Wohlstand in allen Lebensfeldern zu überdenken", so Werner Stump weiter.

Die in seiner Neujahrsansprache von 2010 dargestellten fünf Leitbilder wurden von Landrat Werner Stump fortgesetzt. Die Gestaltung der Naturlandschaft, die Bewahrung des historischen Erbes, die Wahrnehmung der Kulturlandschaft, die Kreativität durch Kunst und Kultur und die Gestaltung von Freizeit und Erholung, so die fünf neuen Leitbilder, die Stump als weiche, aber dennoch lebenswichtige Themen bezeichnete. Dies Leitbilder orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen in ihrem Wohn- und Heimatraum und sorgen dafür, dass ein starker Wirtschaftskreis auch die Menschen anzieht, die den Mehrwert des Rhein-Erft-Kreises für sich, ihre Familie und letztlich auch für ihren Betrieb im Sinn haben.

Werner Stump wird am 28. März 2011 den Vorsitz im Region Köln Bonn e.V. für die kommenden zwei Jahre übernehmen.

"Ich trete dieses Amt mit dem festen Willen an, alle beteiligten Kommunen zu mehr Kooperation zu bewegen. Der Prozess der Regionale 2010 hat gezeigt, dass dies möglich ist. Die Schaffung der Metropolregion Rheinland ist daher mein festes Ziel", so Landrat Werner Stump zum Ende seiner Neujahrsansprache.

Die anschließende Darbietung der Künstlerin Vezy, die sich spektakulär und anmutig in langen weißen Tüchern immer wieder aus der Kuppel von Wuze Town heruntergleiten ließ, sorgte bei einigen Zuschauern für stockenden Atem und für Gesprächsstoff beim anschließenden gemütlichen Beieinander.