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Neue Sterbebegleiter im Rhein-Erft-Kreis - AWO und Rhein-Erft-Kreis bilden aus

04.11.15 11:35 Uhr
Anlässlich eines 5-tägigen Intensivseminars wurden im Kreishaus Bergheim Sterbebegleiter/innen ausgebildet.
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Teilnehmer Intensivseminar Sterbebegleitung

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

20 Mitarbeiter/innen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen konnten sich für dieses sensible Thema im Oktober 2015 unter der Leitung von Stefan Knor, Dipl. Theologe, Sterbebegleitungsmultiplikator und Master of Arts, weiterbilden lassen. Alle Teilnehmer/innen erbrachten die erforderliche Leistung und konnten die Zertifikate am 28.10.2015 von Heike Henkel, Leiterin des Instituts für Pflege und Soziales, Standort Bergheim, Wolfgang Schilling, Geschäftsführer der AWO Seniorenzentren im Erftkreis gGmbH und Hans-Peter Müller, stellv. Leiter des Amtes für Familien, Generationen und Soziales des Rhein-Erft-Kreises, in Empfang nehmen.

"Sehr anstrengend – bewegend – bereichernd – praxisnah", urteilten die Absolventen. "Weitere Seminare werden aufgrund der enormen Nachfrage folgen", so Heike Henkel und Hans-Peter Müller.

Das angebotene Intensivseminar resultiert aus dem Projektstudium "Kompetente menschenwürdige Sterbebegleitung". Diesen Vorschlag unterbreitete der Rhein-Erft-Kreis der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) NRW, Abt. Köln, für das Projektstudium 2013. 14 Studierende befassten sich 10 Wochen intensiv mit der Thematik und unterbreiteten eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen.

Die Fortbildung zum "Sterbebegleiter" griff Wolfgang Schilling, Geschäftsführer der Kooperationspartnerin, bereits im Herbst 2013 dankend auf. Seit Frühjahr 2014 sind die ersten 19 qualifizierten Sterbebegleiterinnen im Einsatz. Ziel ist, dass zu gegebener Zeit in jeder stationären Einrichtung im Kreisgebiet und überall dort, wo es ebenso notwendig wie sinnvoll ist, mindestens ein/e qualifizierte/r Sterbebegleiter/in aktiv ist.

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Köln, bewilligte einen zweckgebundenen Zuschuss; der Rhein-Erft-Kreis stellte Räumlichkeiten und Equipment.

Ein herausragendes Beispiel für sinnvolle und gelungene Zusammenarbeit im Demenznetzwerk Rhein-Erft-Kreis.

Zuständig für Beratung und Anmeldung: Renate Könen, E-Mail: pflege@rhein-erft-kreis.de, Tel.: 02271/83-4035 oder Heike Henkel, Tel.: 02271/603-31.