Lina, 3 Jahre, Leukämie
Das Schicksal hat einen Kollegen aus der Kreisverwaltung und seine Familie hart getroffen. Die 3-jährige Tochter Lina ist an Leukämie erkrankt. Helfen kann ihr nur eine sogenannte Stammzellenspende. Deshalb gilt es nun, neue Stammzellenspender/-innen für die DKMS (Deutsche Knochmarkspenderdatei) zu gewinnen.
Zur gemeinsamen Solidarität aufgerufen hat ganz spontan Kreisdirektorin Gerlinde Dauber. Dem Aufruf zu einer Typisierungsaktion waren über 100 Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung gefolgt und haben in einer gemeinsamen Aktion des Gesundheitsamtes des Rhein-Erft-Kreises, des Betriebsärztlichen Dienstes und der DKMS ihr Blut für die erforderliche Typisierung gespendet.
Damit aber noch nicht genug, denn die Kosten für eine Typisierungsmaßnahme sind hoch, sie belaufen sich auf 50 Euro pro Spender/-in.
Auf Initiative der Kreisdirektorin hat hier die Stiftung St. Martin, deren Vorstandsvorsitzender Landrat Werner Stump ist, die Aktion mit 3.000 Euro unterstützt. Die noch fehlenden Gelder für die Analysen aller Blutproben wurden zudem noch durch Spenden der einzelnen Fachämter der Kreisverwaltung zusammengetragen.
Bemerkenswert bei dieser Hilfsaktion ist auch, dass das Gesundheitsamt unter Leitung von Dr. Franz-Josef Schuba und der Betriebsärztliche Dienst, vertreten durch Frau Roswitha Eck, mit ihrem Personal die gesamte Logistik der Aktion gestemmt haben. So konnten die über 100 Blutabnahmen innerhalb kurzer Zeit "gezogen" und der DKMS zur Verfügung gestellt werden.
"Diese Welle der Hilfsbereitschaft für die kleine Lina hat mich sehr gefreut und auch ein wenig stolz gemacht. Haben wir hier doch gezeigt, dass gemeinsam viel bewegt werden kann. Ich hoffe für Lina, dass ein passender Spender oder eine Spenderin gefunden werden kann", so Kreisdirektorin Gerlinde Dauber, nachdem sie ihre Blutprobe abgegeben hatte.
