Landrat und Kreisdirektorin stellen Leitbild für die Kreisverwaltung vor
Wie sieht eine Kreisverwaltung in 10-20 Jahren aus? Welche Anforderungen werden an eine Kommunalverwaltung gestellt? Wie sieht die Arbeitswelt der Kreisverwaltung im Jahr 2030 aus?
Der Beantwortung dieser und weiterer Fragen haben sich Landrat Werner Stump und Kreisdirektorin Gerlinde Dauber gestellt, in dem sie der Öffentlichkeit gemeinsam das "Leitbild für die Verwaltung des Rhein-Erft-Kreises" vorgestellt haben.
Unter Zugrundelegung verschiedener Zukunftstrends von Forschern zeichnet Gerlinde Dauber ein Bild davon, was in der Kreisverwaltung getan werden muss, welche Weichen gestellt werden müssen, um den Anforderungen des demografischen Wandels, der technischen Entwicklung und der allgemeinen ökonomischen Entwicklung im Sinne einer bürgernahen und -freundlichen Kreisverwaltung gerecht zu werden. Landrat Werner Stump sieht hierbei eine große Herausforderung auf die Kreisverwaltung zukommen, denn der demografische Wandel bspw. bringt nach seiner Auffassung auch Konsequenzen für unsere Wohlstandsgesellschaft mit sich. In Zusammenhang mit dem Leitbild gab Werner Stump daher auch Nachdenkliches mit auf den Weg.
"Wir müssen uns damit abfinden, unseren Wohlstand in allen Lebensfeldern zu überdenken. Wir alle nehmen wahr, dass das Unbehagen der Menschen gegenüber dem Staat zunimmt, denn was nutzt es, wenn Politik mehr verspricht, als der Staat in der Lage ist zu leisten", so Landrat Werner Stump.
Und eben diese Erkenntnisse versuchen Landrat Werner Stump und Kreisdirektorin Gerlinde Dauber mit dem Leitbild positiv für eine moderne Dienstleistungsverwaltung umzusetzen und werben daher direkt für einen offenen und ehrlichen Dialog zwischen der Kreisverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern des Rhein-Erft-Kreises.
"Ansprechbar sein für die Belange der Bürger, serviceorientiert zu arbeiten", so Kreisdirektorin Gerlinde Dauber, "das müssen wir mit Hilfe von technischen und organisatorischen Möglichkeiten umsetzen".
Das jetzt herausgegebene Leitbild für die Kreisverwaltung zeigt auf, welche Maßnahmen im Bereich Personal, der technischen Entwicklung (sog. IT und E-Government) und der Organisation der Kreisverwaltung getroffen werden müssen, um ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger eine moderne Kreisverwaltung stets weiter zu entwickeln.
"Die Zeiten einer verstaubten und bürgerunfreundlichen Kreisverwaltung sind hier schon lange vorbei. Potential zur Weiterentwicklung ist aber immer vorhanden. Wie eine moderne Verwaltung arbeitet, kann der die Bürgerin/der Bürger heute schon gut am Beispiel des Straßenverkehrsamtes sehen, denn hier sind stundenlange Wartezeiten längst passé", so Landrat Werner Stump gegenüber den Medienvertretern anlässlich der Vorstellung des Leitbildes.
