Landrat Werner Stump nimmt Beitrittsurkunde für den Region Köln/Bonn e.V. entgegen
Der Region Köln/Bonn e.V. ist im April dieses Jahres als Metropolitan Region Cologne/Bonn dem europäischen Netzwerk der Metropolregionen "METREX" beigetreten. Im Rahmen der derzeit in Hamburg stattfindenden METREX-Jahrestagung ist heute dem Vorsitzenden des Region Köln/Bonn e.V., Landrat Werner Stump, die Beitritts-Urkunde durch METREX-Präsident Hannu Penttilä, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Helsinki, überreicht worden. Die Metropolregion Köln/Bonn ist damit nun offiziell die 51. Metropolregion aus 21 Ländern, die dem Netzwerk angehört.
"METREX hat einen reichen Wissens- und Erfahrungsschatz zu den für Metropolregionen wichtigen Themen, den wir als Metropolregion Köln/Bonn gerne nutzen wollen", begründet Landrat Werner Stump den Beitritt. Auch im Hinblick auf eine wachsende Kooperationsraum Rheinland könne dieser Wissensvorsprung und das Lernen beim Erfolgreichen nur von Vorteil sein. "Wir beschäftigen uns derzeit sehr intensiv mit der Thematik Metropolregion – aber wir diskutieren nicht nur Namen, sondern vor allem Inhalte. Initiativen im Bereich Verkehr oder auch Standortmarketing fordern in Zeiten knapper Kassen effiziente regionale Zusammenarbeit. Dabei ist es von Vorteil, wenn man das Rad nicht neu erfinden muss und auf vorhandene gute Beispiele aus Europa zurückgreifen kann."
An der METREX-Tagung, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Klimawandel, CO2-arme Energieversorgung" auseinandersetzt nimmt auch eine Delegation des Region Köln/Bonn e.V., bestehend aus Mitgliedern seiner beiden Arbeitsgremien "Arbeitskreis Natur & Landschaft" und der "Regionale Kooperationsrunde Energie/Klima" teil.
METREX wurde 1996 in Glasgow mit der Unterstützung der Europäischen Kommission gegründet, weil man erkannt hatte, dass Metropolregionen strukturbildend, wirtschaftlich und nicht zuletzt raumplanerisch einen wichtigen Integrationsimpuls für Europa geben würden. METREX leistet bereits seit 15 Jahren durch den Austausch untereinander, gemeinsame Stellungnahmen, Lobbyarbeit und förmliche Eingaben in Brüssel seinen Beitrag zur Europäischen Politik und ermöglicht dabei seinen Mitgliedern auf Tagungen und Konferenzen nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch den direkten Kontakt zu europäischen Politikern und zur Administration.
