Aktuelles - Landrat verabschiedet wissenschaftliche Begleiterinnen der TU Dortmund


Sie sind hier: Startseite > Themenbereich > Aktuelles > Meldung
Lesehilfen:lineare Seitendarstellung mehrspaltige Seitendarstellung Schriftgrad erhoehen Schriftgrad verkleinern

Landrat verabschiedet wissenschaftliche Begleiterinnen der TU Dortmund

09.02.15 10:38 Uhr
Mobile Demenzberatung muss in Kürze auf eigenen Füßen stehen
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

v.l.n.r.: Sozialdezernent A.-J. Cremer, V. Reuter, Herr Prof. Dr. G. Naegele, S. Hampel, Frau Prof. Dr. M. Reichert (alle TU-Dortmund), Landrat Michael Kreuzberg, R. Klöpper - MdL, Angelika Vosen

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Inzwischen ist es nahezu zwei Jahre her, seit die mobile Demenzberatung "Für Sie ins Quartier", zunächst als Projekt mit Nachhaltigkeitseffekt, im Rhein-Erft-Kreis startete.

In sieben kreisangehörigen Städten ist das Beratungsfahrzeug regelmäßig im Einsatz.

Maßgeblich zum guten Gelingen tragen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Techn. Universität (TU) Dortmund, Frau Verena Reuter und Frau Sarah Hampel unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Monika Reichert und Herrn Prof. Dr. Gerhard Naegele, bei.

Anlässlich der Abschlussveranstaltung der wissenschaftlichen Begleitung am 02. Februar 2015 im großen Sitzungssaal des Kulturgebäudes der Kreisverwaltung in Bergheim lobte Landrat Michael Kreuzberg deren besonderen Einsatz. Neben der Kommunikation erforderlicher Steuerungsmechanismen gehören Gespräche mit Beraterinnen und Beratern, Ratsuchenden, Verantwortlichen der jeweiligen Standorte ebenso zu ihrem Aufgabenspektrum wie die Durchführung und Auswertung von Interviews.

Stolz ist Kreuzberg, ein Angebot wie die mobile Demenzberatung im überwiegend ländlich strukturierten Rhein-Erft-Kreis präsentieren zu können, denn häufig sind Beratungsstellen weit entfernt oder schwer erreichbar.

"Viel wurde in den letzten Jahren erreicht – aber es gibt auch noch viel zu tun. Die mobile Demenzberatung ist nur ein Baustein von vielen im Demenznetzwerk des Kreises", stellt Kreuzberg klar.

Gemeinsam mit dem Team der Abt. Pflege und Leben im Alter, den unterschiedlichsten Netzwerk- und Kooperationspartnern, zu denen auch die Damen der TU Dortmund zählen, nimmt die Realisierung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Rhein-Erft-Kreis mehr und mehr Gestalt an.

Die Veranstaltung wurde von vielen haupt- und ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern besucht. Gefördert wird die wissenschaftliche Begleitung durch das Familienministerium des Bundes.