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Kreistag bringt Verbesserungen für Fahrgäste in Erftstadt und Kerpen auf den Weg

04.10.16 10:06 Uhr
Die Vorberatungen im Verkehrs- und Kreisausschuss haben ein einstimmiges Votum für die von der Verwaltung im Rahmen des Nahverkehrsplans entwickelten Maßnahmen erbracht.

Alle Maßnahmen sollen bereits zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 umgesetzt werden.

So wird die Regionalbuslinie 807, die bisher in Lechenich/Markt endete, künftig von Euskirchen Bf. über Friesheim, Lechenich/Markt verlängert bis zum Bahnhof Erftstadt. Die Anzahl der Fahrten bleibt unverändert.

Der Bahnhof Erftstadt wird auf diese Weise für deutlich mehr Fahrgäste, vor allem aus den südlichen Ortsteilen von Erftstadt (Friesheim und Ahrem) umsteigefrei erreichbar. Die verlängerte Linie 807 bietet für die Schüler/innen aus Friesheim und Ahrem durch die Bedienung des Schulzentrums in Liblar auch für den Schülerverkehr ein interessantes und wichtiges Angebot.

Die Linie 807 bedient künftig zwei Bahnhöfe und sorgt sowohl am Bf. Euskirchen als auch am Bf. Erftstadt für eine hohe Anschlusssicherheit. Verkehrsdezernent Berthold Rothe stellt besonders heraus, dass die innerhalb Erftstadts nachfragestärkste Relation Lechenich-Liblar mit der 807 ein attraktives, direkt geführtes Zusatzangebot erhält. Außerdem bereichert die neue Linie das künftig erheblich aufgewertete direkte Umfeld des Bahnhofs Erftstadt.

Der Rhein-Erft-Kreis wird überprüfen, wie sich die Fahrgastnachfrage des neuen, zusätzlichen Angebotes entwickelt. Der Kreis Euskirchen begrüßt die vorgesehene Verlängerung der Linie 807 und die damit einhergehende Angebotsverbesserung ausdrücklich.

Die Regionalbuslinie 920 (Erftstadt Bf. – Lechenich – Gymnich – Brüggen- Türnich – Kerpen – Sindorf – Horrem) fährt in Zukunft nicht mehr über die Kerpener Stadtteile Türnich, Balkhausen und Brüggen, sondern verkehrt auf direktem Wege zwischen Kerpen und Gymnich. Auch hier bleibt die Anzahl der Fahrten unverändert.

Die Ortsbuslinie 911 gleicht den Wegfall der Linie 920 in diesem Bereich mit einer Ausweitung des Fahrtenangebotes der Verbindung der Kerpener Stadtteile Türnich, Balkhausen und Brüggen nach Kerpen und Sindorf aus.

Diese beiden ineinander greifenden Maßnahmen konnten durch einen sorgfältigen Abstimmungsprozess mit den Städten Erftstadt und Kerpen sowie der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft erreicht werden. Berthold Rothe freut sich, dass durch die gestraffte Linienführung der Linie 920 zwischen Erftstadt und Kerpen Fahrzeitgewinne von 13 Minuten erzielt werden können.

Abschließend stellt Rothe fest: „Der Kreis setzt mit diesem Schritt weitere Maßnamen des Nahverkehrsplans 2015-2020 um. Im Zuge eines dynamischen Planungsprozesses sollen weitere Maßnahmen in den nächsten Jahren folgen.“