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Kreis und Kreisjägerschaft unterzeichnen Vereinbarung

12.04.11 11:50 Uhr
Bereits praktizierte Partnerschaft schriftlich fixiert

Landrat Werner Stump und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Rhein-Erft e.V., Manfred Metternich unterzeichneten am 23. März 2011 im Kreishaus eine Vereinbarung, die die Jagdpächter und Eigenjagdbesitzer der Kreisjägerschaft Rhein-Erft e.V. verpflichten, im Straßenverkehr verletztes oder zu Tode gekommenes Wild (Schalenwild) unverzüglich und sachgerecht zu entsorgen.

Ferner wurden Regelungen und Kooperationen in den Bereichen Naturschutz und Umweltbildung schriftlich fixiert. Die Inhalte dieser Vereinbarungen stehen im Zusammenhang mit der stufenweisen Abschaffung der Jagdsteuer bis zum 31. Dezember 2012. Die Einigung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Jäger mit ihrem gesetzlichen Hegeauftrag einer Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit nachkommen und darüber hinaus erhebliche freiwillige Leistungen erbringen, die im öffentlichen Interesse stehen.So finden Pflanzaktionen oder biotopverbessernde Maßnahmen in den Revieren unter dem Einsatz eigener finanzieller Mittel statt.

Der seit zwei Jahrzehnten aktive "Lernort Natur" der Jäger mit ihren Waldschulen ist zentraler Bestandteil der Umweltbildung der Jägerschaft vor allem in Kindergärten und Schulen. Damit wird die langjährig praktizierte Partnerschaft und kooperative Zusammenarbeit für die nächsten Jahre festgeschrieben.

"Die Jägerschaft leistet einen wichtigen Beitrag im Einklang zwischen Mensch und Natur. Ich freue mich daher, dass wir hierüber eine Vereinbarung geschlossen haben", so Landrat Werner Stump nach Unterzeichnung.