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Kommunales Integrationszentrum (KI) des Rhein-Erft-Kreises schließt weitere Kooperationen zur Sprachförderung

14.10.15 14:11 Uhr
Zwei weitere Familienzentren im Rhein-Erft-Kreis nehmen an landesweiten Sprachförderprogrammen teil
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Barbara Dorn(Familienzentrum Kleine Strolche) und Laleh Lotfi-Tabrizi (Kommunales Integrationszentrum) unterschreiben die Kooperationsvereinbarung
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Michaela Höschler (Familienzentrum Sonnenschein) und Laleh Lotfi-Tabrizi (Kommunales Integrationszentrum) unterschreiben die Kooperationsvereinbarung
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

"Sprache ist der Schlüssel zur Welt " (Wilhelm von Humboldt)

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Erft-Kreises setzt das landesweite Programm zur Sprachförderung und Elternbildung "Rucksack KiTa" in den kreisangehörigen Städten um.

Ziele von Rucksack sind die Förderung der deutschen Sprache, die Stärkung der allgemeinen Entwicklung und der Sprachkompetenz in der Muttersprache, eine interkulturelle Erziehung und die Integration in Gesellschaft und Institutionen der frühkindlichen Bildung. Eine Besonderheit bildet das Einbinden der Eltern.

Nach dem Familienzentrum Tausendfüßler in Kerpen werden auch die Familienzentren "Kleine Strolche" in Pulheim und "Sonnenschein" in Kerpen das Sprachförderprogramm umsetzen. Die Familienzentren in Kerpen haben bereits langjährige gute Erfahrungen mit der Umsetzung des Sprachförderprogramms gewinnen können. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung haben die jeweiligen KiTas mit dem KI Rhein-Erft-Kreis einen Ansprechpartner vor Ort und erhalten laufend die aktuellsten Materialien.

Das Familienzentrum "Sonnenschein" unterzeichnete als erste Einrichtung die Kooperationsvereinbarung zum Sprachförderprogramm "Griffbereit".

Griffbereit ist ein Programm, das zum einen auf die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung im Alter von eins bis drei abzielt, zum anderen auf die Förderung der Muttersprachenkompetenz. In der zweisprachigen Durchführung der zur Verfügung gestellten Materialien ergibt sich die Chance der "gelebten Integration".

Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung begrüßt Amtsleiterin Renate Fremerey sowie Claudia Rettschlag (Leiterin des KI) und Laleh Lotfi-Tabrizi (Mitarbeiterin des KI) alle Akteure, Förderer und Unterstützer dieses Programms: Leiterin des Familienzentrums "Sonnenschein" Michaela Höschler, Plus-KiTa Fachkraft Monika Schulz, Fachberaterin der Stadt Kerpen Doris Kurm, Leiterin des Familienzentrums "Kleine Strolche" Barbara Dorn und KiTa Plus Fachkraft Katharina Nietzsche sowie die Elternbegleiterin aus dem Familienzentrum "Sonnenschein" Bahar Köymen. Sie wird durch das KI als Elternbegleiterin geschult und übernimmt in der KiTa die Begleitung der wöchentlich stattfindenden "Rucksack-Gruppe".

Die Umsetzung beider Sprachförderprogramme, die Schulungen und fachliche Begleitung der Elternbegleiter/-innen sowie die Beratung der interessierten Kindertageseinrichtungen übernimmt federführend Laleh Lotfi-Tabrizi, sozialpädagogische Mitarbeiterin des KI.

Sofern weitere Einrichtungen Interesse an diesem Förderprogramm haben, können Sie sich unter 02271/83-4067 melden.