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Ideenwettbewerb für Überdachung des Atriums der Kreisverwaltung

01.02.16 10:17 Uhr
Entwürfe der Studenten ausgezeichnet
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Landrat Michael Kreuzberg, Sieger Andreas Scholl und Prof. Bert van Bunningen (FH Aachen)

© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

In Kooperation mit der Fachhochschule Aachen (Fachbereich Architektur) hat der Rhein-Erft-Kreis einen studentischen Ideenwettbewerb durchgeführt. Aufgabenstellung war es, den Innenhof des Kreishauses in einen funktionalen Wartebereich für die Besucher und Kunden der Kreisverwaltung umzugestalten, der zudem auch als Multifunktionsraum (z.B. für Ausstellungen o.ä.) genutzt werden kann.

 

Derzeit müssen die Kunden der Kreisverwaltung (z.B. im Straßenverkehrsamt, im Gesundheitsamt oder im Ausländerbereich) auf den Fluren Platz nehmen und dort warten.

"Dies wird unserem Anspruch, eine besonders kundenfreundliche und dienstleistungsorientierte Verwaltung zu sein, nicht gerecht", erklärt Landrat Michael Kreuzberg. Darüber hinaus seien die Besucherzahlen stetig steigend und es müsse auch den geltenden Sicherheitsbestimmungen Rechnung getragen werden.

Am vergangenen Freitag wurden vier von insgesamt 13 Entwürfen öffentlich vorgestellt. Die vier bestplatzierten Entwürfe wurden dabei besonders gewürdigt und von Landrat Michael Kreuzberg ausgezeichnet. Im Vorfeld dieser Prämierung hatte ein Preisgericht, bestehend aus Baufachleuten, Vertretern der Kreistagsfraktionen und der Verwaltung die Entwürfe entsprechend bewertet.

Sieger des Ideenwettbewerbs wurde Andreas Scholl, dessen Entwurf an eine gotische Kathedrale erinnerte und mit 750 Euro prämiert wurde.

"Es ist mir wichtig zu betonen, dass keiner der heute prämierten Entwürfe 1:1 zur Umsetzung gelangen kann oder darf", so Kreuzberg weiter. Das Preisgericht hatte die Leistung und Qualität des Entwurfs zu bewerten und nicht die für den Kreis individuell wirtschaftlichste Lösung. "Wir sind in der glücklichen Situation, uns aus 13 Entwürfen die Ideen herauszusuchen, die unseren Anforderungen und Erwartungen entsprechen. Auf der Basis dieser Überlegungen werden wir der Politik einen Vorschlag unterbreiten", so Landrat Kreuzberg. Darüber hinaus seien die Planungen im Vorfeld mit dem Personalrat abzustimmen.

"Die Kooperation mit der FH Aachen war ein Glücksfall für uns. Die Qualität und Kreativität der Entwürfe haben mich und alle anderen Beteiligten begeistert", resümierte Landrat Kreuzberg.