Aktuelles - Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) Rheinland erhält Karg-Preis


Sie sind hier: Startseite > Themenbereich > Aktuelles > Meldung
Lesehilfen:lineare Seitendarstellung mehrspaltige Seitendarstellung Schriftgrad erhoehen Schriftgrad verkleinern

Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) Rheinland erhält Karg-Preis

02.12.11 09:55 Uhr
Am 29. November wurde in Frankfurt an der Goethe-Universität der mit 50.000 Euro dotierte Karg-Preis verliehen.

Die Karg-Stiftung zeichnet im zweijährigen Turnus bundesweit herausragende Projekte der Förderung begabter Kinder und Jugendlicher aus – Bildungseinrichtungen und Bildungsprojekte, die auf der Suche nach den Stärken von Kindern und Jugendlichen sind und die Akteure des Bildungssystems in der Begabtenförderung orientieren können. Der Karg-Preis ist einer der höchstdotierten deutschen Bildungspreise. Errichtet von Hans-Georg Karg und seiner Ehefrau Adelheid engagiert sich die Karg-Stiftung seit 1989 für hochbegabte Kinder und Jugendliche und ein begabungsgerechtes Bildungssystem, das allen die Entfaltung ihrer Möglichkeiten gewährt.

2011 wird der Karg-Preis zwei Institutionen zuerkannt: dem Hoch-Begabten-Zentrum (HBZ) in Brühl und dem Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig, die sich die Preissumme teilen. Beide widmen sich in besonderer Weise dem Thema Underachievement.

Als Underachiever oder auch Minderleister bezeichnet man Kinder und Jugendliche mit hoher Intelligenz und einem besonderen kognitiven Leistungsvermögen, die jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln und in eine gelingende Bildungsbiographie zu übersetzen. Die Ursachen sind vielfältig. Die Konsequenzen sind oft Schulleistungen und Schulnoten weit unter ihren Möglichkeiten bis hin zu Lernverweigerung und Schulversagen.

Das Hoch-Begabten-Zentrum in Brühl zeichnet sich durch herausragende, ganzheitliche Beratungsarbeit Hochbegabter aus – und widmet sich den versteckten und verkannten Begabungen auch an Hauptschulen und Realschulen, so die Jury der Karg-Stiftung.

Geschäftsführer Anton-Josef Cremer und das Team des HBZ stellten im Rahmen der Preisverleihung mit einer Präsentation die vielschichtige Arbeit des HBZ vor.

„Als Geschäftsführer freue ich mich insbesondere für das ganze Team des HBZ. Nach Gründung des Zentrum im Jahr 2000 wurde das Leistungsportfolio ständig erweitert und bietet heute neben einer Einzelfallberatung vielfältige Projekte für Hochbegabte“, so Anton-Josef Cremer nach der Preisverleihung. „Das die engagierte Arbeit aller Mitarbeitenden des HBZ nun auf Bundesebene in so beachtenswerter Weise gewürdigt wurde; darauf bin ich schon stolz und sehe es auch als Ansporn für die zukünftige Arbeit des Hoch-Begabten-Zentrums“, so Cremer weiter.