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Gelebte Integration in unseren KiTas

14.12.15 10:18 Uhr
Kommunales Integrationszentrum Rhein-Erft-Kreis fördert Herkunftssprache
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Sozialdezernent Christian Nettersheim mit Mitarbeiterinnen des KI und Elternbegleiterinnen
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

"Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen." (Benjamin Franklin)

Was ein Kind in den ersten Jahren seines Lebens erlernt, ist entscheidend für seine Zukunft. Deshalb ist die frühe Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund – vor allem die Sprachförderung - eine Grundvoraussetzung zur erfolgreichen Integration.

Aufgrund dessen setzt das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Erft-Kreises (R-E-K) das landesweite Programm zur Sprachförderung und Elternbildung "Rucksack KiTa" in den kreisangehörigen Städten um. Im Mittelpunkt des Programms steht die Unterstützung der Interaktion zwischen Eltern und ihren Kindern, die Förderung der Muttersprache sowie der Zweitsprache Deutsch. Einmal wöchentlich treffen sich die Teilnehmenden des Rucksack-Programms in der Kindertagesstätte/Familienzentrum und erhalten unterschiedliche Materialien und Aufgaben, die sie mit ihren Kindern zu Hause bearbeiten. Die wöchentlichen Treffen werden durch geschulte Elternbegleiterinnen betreut.

Die ersten Elternbegleiterinnen wurden nun durch das Kommunale Integrationszentrum geschult und starten ihre Rucksack-Gruppen in den Familienzentren "Tausendfüßler" und "Sonnenschein" in Kerpen sowie im Familienzentrum "Kleine Strolche" in Pulheim.

Zum Abschluss der Basisqualifikation überreichte Sozialdezernent Christian Nettersheim den Elternbegleiterinnen einen "Rucksack-Materialordner" für ihre Arbeit vor Ort. Er bedankte sich bei allen Kooperationspartnern, die an der Durch- und Ausführung des Sprachförderprogramms beteiligt waren und dieses fördern.
Der Materialordner entstand mit Unterstützung von Landrat Michael Kreuzberg, der den Elternbegleiterinnen einen großen Dank für ihren Einsatz übermittelte.

"Ihr Engagement in der KiTa ist nicht nur für die Familienbildung von großer Bedeutung, sondern auch für die Schnittstellen Kind - Eltern - KiTa." so Landrat Kreuzberg.

Die Umsetzung des Programms, die Schulungen und fachliche Begleitung der Elternbegleiter/ -innen sowie die Beratung der interessierten Kindertageseinrichtungen übernimmt federführend Laleh Lotfi-Tabrizi, sozialpädagogische Mitarbeiterin des KI.

Sofern weitere Einrichtungen Interesse an diesem Förderprogramm haben, können Sie sich unter 02271/83-4067 melden.